T R A U M B E R U F   T I E R A R Z T
10-teilige Doku Soap 10 x 26 Minuten in Koproduktion mit ZDF/arte
Sendung 4. Juni bis 8. Juni, sowie 11. Juni bis 15. Juni 2007, jeweils 20.15 Uhr, arte


Buch: Reinhardt Beetz und Matthias Michael
Regie: Keti Vaitonis und Reinhardt Beetz
Dramaturgische Beratung: Marla Fee Wilke
Kamera: Oliver Gurr, André Dekker, Thomas Fischer, Keti Vaitonis, Reinhardt Beetz
Schnitt: Gerrit Ohlsberg
Ton: Anke Weiland
Musik: Jan Tilman Schade und Moe Jaksch
Produktion: Gebr. Beetz Filmproduktion, Hamburg im Auftrag des ZDF in Zusammenarbeit mit ARTE
Redaktion: Anne Even


Mit Studenten, Ärzten, Pflegern, tierischen Patienten, ihren Besitzern und vielen anderen.

Deutsche und französische Erstausstrahlung

ARTE Kurztext
Die Doku-Serie TRAUMBERUF TIERARZT begleitet Studierende in ihrem ersten praktischen Semester und andere in ihrer fortgeschrittenen Ausbildung, sowie Ärzte und Tierpfleger über ein halbes Jahr lang in ihrem beruflichen Alltag. Ort der Handlung: Die Tierärztliche Hochschule in Hannover, eine der ältesten tiermedizinischen Ausbildungsstätten der Welt.

ARTE Langtext
Die Tierärztliche Hochschule in Hannover ist eine der ältesten tiermedizinischen Ausbildungsstätten der Welt. 1778 wurde sie gegründet. Sechs Kliniken, zahlreiche Institute, Fachgebiete, Institutionen und eine Schmiede befinden sich auf dem Campus. Forschung, Lehre und Dienstleistungen in den Bereichen Tiergesundheit, Tierschutz, Verbraucherschutz und Lebensmittelwissenschaften gehören zum täglichen Betrieb.

Mehr als 1.200 Auszubildende und Studierende erlernen den praxisnahen Alltag und das Sachgebiet ‚moderne Tierheilkunde’. Es geht um Verletzungen, Krankheiten, Geburten und komplizierte Eingriffe und nicht selten um Leben und Tod. Etwa 50.000 Patienten werden jährlich therapiert, operiert oder beobachtet. So sorgsam wie in einem Krankenhaus für Menschen.

Die Reihe TRAUMBERUF TIERARZT begleitet Studierende in ihrem ersten praktischen Semester und andere in ihrer fortgeschrittenen Ausbildung, sowie Ärzte und Tierpfleger über ein halbes Jahr lang in ihrem beruflichen Alltag. Alle sind hochmotiviert und mit Begeisterung und Idealismus dabei, wollen helfen, Schmerzen lindern, manchmal auch von Schmerzen erlösen und das medizinisch Machbare ermöglichen. Eine Reihe über Tiere und ihre besten Freunde – die Tierärzte.


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Folge 1: „Start ins neue Semester“
Montag, 4. Juni 2007, 20.15 Uhr, 26’, arte



Über 1.200 Auszubildende und Studierende der Tierärztlichen Hochschule in Hannover (TiHo) haben einen langen und anstrengenden Weg vor sich. Neben umfangreicher Theorie werden sie für eine bessere tierärztliche Ausbildung in den klinischen und wissenschaftlichen Alltag eingebunden, um schon vor Ende des Studiums praxisnahe Erfahrungen zu sammeln.

Maite hat sich nie etwas anderes vorstellen können, als Tierärztin zu werden. Wie viele Mädchen liebte sie Pferde ganz besonders. Mit dem Einser-Abitur in der Tasche und den absolvierten theoretischen Semestern startet sie voller Vorfreude in das praktische Semester. Dr. Lars Krüger hat an der TiHo studiert und kümmert sich jetzt um die Studenten an der Rinderklinik. Dabei ist er sich nicht zu schade dafür, auch mal die Klauen einer Milchkuh zu kürzen. Er mag es einfach, zwischendurch auch handwerklich zu arbeiten. Aller Anfang ist bekanntlich schwer. Die Aufregung und Unerfahrenheit bei den Neulingen ist deutlich spürbar. Wie hält man das Stethoskop richtig, um ein krankes Fohlen zu untersuchen? Student Jan hat erste Schwierigkeiten in der Haustierklinik. In der Sprechstunde muss er Katze Mia untersuchen, die einen schwarzen Fleck auf dem Auge hat. Einfacher gesagt als getan, denn die Perserkatze ist unruhig und kapriziös.



Folge 2: „Ein Fohlen für Maite“
Dienstag, 5. Juni 2007, 20.15 Uhr, 26’, arte



In der Haustierklinik muss Katze Mia am Auge operiert werden. Während die Besitzer voller Sorge besprechen, wie sie das Geld dafür aufbringen können, wartet Jan auf seine erste OP bei der er assistieren darf. Der angehende Chirurg ist voller Neugier und Anspannung. Zeit ist knapp an der TiHo. Wenn er es sich einrichten kann, Pause zu machen, reichen Jan zum Mittag eine Portion Pommes mit Cola. Denn bei den vielen Fällen gerade im OP kommt es oft genug vor, dass durchgearbeitet werden muss. In der Pferdeklinik hat sich der Zustand des Fohlens Trojan verschlechtert. Die Ultraschall-Untersuchung zeigt, dass der entzündete Nabel noch am gleichen Nachmittag entfernt werden muss. Maite darf bei der Operation helfen. Wie bei Jan ist es auch für sie das erste Mal und ihre Aufregung ist deutlich spürbar. Es ist gar nicht so einfach, die OP-Handschuhe anzuziehen. Den vielleicht schwierigsten Job vor der OP hat Klaus. Als Narkosearzt muss er sich besonders konzentrieren, den schmalen Grat zwischen Betäubung und Wiedererwachen zu gewährleisten. Schon kleinste Fehler könnten fatal enden.


Folge 3: „Auf Leben und Tod“
Mittwoch, 6. Juni 2007, 20.15 Uhr, 26’, arte



Neben Studenten, Ärzten und Fachkräften nehmen die Tierpfleger einen wichtigen Platz an der Tierärztlichen Hochschule in Hannover ein. Einer von ihnen ist Thorben. Seit 13 Jahren arbeitet er schon hier, ein Leben ohne Tiere kann er sich nicht mehr vorstellen. Besonders Kühe haben es ihm angetan. Er bewundert ihre Leistungsfähigkeit und Sanftmut. Heute muss der schwergewichtige Zuchtbulle Charlie in einen anderen Stall gebracht werden. Da hilft nicht nur der Nasenring, sondern auch das Rückenkraulen. In der Rinderklinik wird eine trächtige Kuh eingeliefert. Ihr Zustand ist kritisch. Sie ist zu jung, um das Kalb aus eigener Kraft auszutragen. Deshalb muss ein Kaiserschnitt gemacht werden. Das ist ein Risiko für das Kälbchen, vor allem aber für das Muttertier. Der Ausgang ist vorerst ungewiss. Am Institut für Zier- und Wildvögel wird unterdessen Vogeldame Susi behandelt. Sie kann keine Eier legen und kriegt daher eine Spritze in die Kniefalten. Ein Vorgang der viel Sensibilität und Geschick erfordert, da die Gliedmaßen einiger Vogelarten winzig klein sind. Das Unvermeidliche droht einer Ente mit abgebrochenem Unterschnabel, die von der Tierrettung der Berufsfeuerwehr abgegeben wurde. Aus Tierschutzgründen soll das Tier eingeschläfert werden.


Folge 4: „Bewährungsprobe“
Donnerstag, 7. Juni 2007, 20.15 h, 26’, arte



Die junge Mutterkuh und Kälbchen Lena haben den Kaiserschnitt überstanden. Die Visite des Oberarztes ist zufriedenstellend, aber die Mutter will keine Milch geben. Pfleger Thorben muss deshalb mit der Flasche zufüttern, doch Lena ist widerspenstig und will einfach nicht trinken. Da helfen auch seine alten Tricks und Kniffe nicht mehr weiter. In der Pferdeklinik steht Maite inzwischen vor der nächsten großen Hürde ihres Studiums. Araberstute Bengalia ist mit einer Koordinationsstörung eingeliefert worden und kann nicht laufen. Maites Aufgabe ist es, eine Diagnose zu stellen und die Ergebnisse in einer Präsentation vor ihren Kommilitonen und Dozenten vorzustellen. Eine schwierige aber auch lehrreiche Aufgabe für sie. Jan steht in der Kleintierklinik ebenfalls vor einer schwierigeren Bewährungsprobe. Seine erste eigene Sprechstunde. Nervosität macht sich breit. Er muss den Ablauf selbst bestimmen, eine korrekte Diagnose stellen und ein Gespür für die Patientenbesitzer entwickeln. Keine leichte Aufgabe, zumal Katzenbesitzerin Frau Hartmann sehr empfindsam reagiert und weint, als sie erfahren muss, dass Kater Blacky über Nacht vorerst in der Klinik bleiben muss.


Folge 5: „Kampf um Black Magic“
Freitag, 8. Juni 2007, 20.15 Uhr, 26’, arte



Maites großer Tag ist gekommen. Sie muss ihren Vortrag halten und die Ergebnisse über den Fall der Araberstute Bengalia präsentieren. Der Hörsaal füllt sich langsam. Maite ist gut vorbereitet, fühlt sich aber trotzdem unsicher. Unvorhergesehene Fragen können einen da schon aus dem Konzept bringen. Aber ihr Vortrag mit körperlichem Einsatz kommt gut an. In der Pferdeklinik stehen die Ärzte derweil vor der nächsten schweren Aufgabe. Hengst Black Magic hat bereits ein Auge verloren. Die Zweitbesitzerin Frau Niklaus weiß nicht warum, sie vermutet aber, dass er früher geschlagen und misshandelt wurde. Nun ist auch noch das zweite Auge von einem Virus befallen. Weil sich zudem der Knochen auf der rechten Kopfseite großflächig auflöst, droht dem Tier die völlige Blindheit. Nach einer Untersuchung entscheiden sich die Ärzte für einen chirurgischen Eingriff. In einer aufwändigen Operation kämpfen Doktorand Klaus Hopster und das Klinikteam um das Augenlicht des Pferdes.


Folge 6: „Geschrei im Schweinestall“
Montag, 11. Juni 2007, 20.15 Uhr, 26’, arte



Thorben organisiert die Heuernte der Rinderklinik. Er muss aufpassen, dass die angelieferten Bündel nicht zu feucht sind, weil sonst durch die Gärung und Fäulnis die Gefahr eines Br
andes besteht. Gestern erst hat er den Lieferanten nach Hause schicken müssen. Während seiner Arbeit in der Scheune entdeckt er fünf kleine Katzenbabys. Die Klinik kann sie nicht behalten, wohin also nur mit dem Nachwuchs? In der Pferdeklinik soll Stute Ibeka besamt werden. Der Züchter möchte ein Spitzenpferd haben und setzt auf die „saubere Lösung“ der künstlichen Befruchtung. Die zuständige Tierärztin Melanie Köllmann hofft, dass die Besamung direkt beim ersten Mal klappt. Sie findet es schön, dass man in die Natur auch eingreifen kann, um ein Lebewesen zur Welt zu bringen. Nach ihrem erfolgreichen Vortrag muss Maite in die Klinik für Klauentiere wechseln. Aber ihr erster Tag beginnt mit Schrecken. Die kleinen Ferkel quieken und schreien, einfach weil sie das als Abwehrmechanismus immer tun. Maite hält es kaum aus und muss sich die Ohren zuhalten. Auch in der Nacht gibt es genug Arbeit in der Klinik. Melanie hat mit zwei weiteren Helferinnen Schichtdienst. Zeit zum Ausruhen bleibt keine, denn kurze Zeit später wird ein Fohlen in lebensbedrohlichem Zustand eingeliefert. Wegen einer Lungeninfektion stehen seine Überlebenschancen nur 50 zu 50.


Folge 7: „Von Kühen, Katzen und Kamelen“
Dienstag, 12. Juni 2007, 20.15 Uhr, 26’, arte



Am Samstagmorgen ist Melanie Köllmanns Nachtdienst zu Ende. Das kranke Fohlen hat die kritischen Stunden überstanden und ist vorerst außer Lebensgefahr. Das anschließende Frühstück nach der Schichtübergabe haben sich alle Beteiligten redlich verdient. Ihre nächsten Erfahrungen sammelt Studentin Maite bei einer Bestandsfahrt zu einem Zuchtbetrieb. Dort soll eine Rinderherde untersucht werden, um frühzeitig nicht tragende Kühe zu erkennen. Kein leichter Job wie sich herausstellt. Thorben kümmert sich weiterhin liebevoll um den Katzennachwuchs in der Scheune. Er hat selbst zwei daheim und sagt: „Ohne Tiere geht es einfach nicht. Die gehören zu mir und ich zu denen.“ In der Rinderklinik gastiert momentan ein seltener Gast. Das Zirkuskamel Jojo hat ein entzündetes Gelenk, das nicht so recht verheilen will. Wenn die Infektion sich nicht eindämmen lässt, hat es wenig Chancen zu überleben. Kamele sind zudem keine einfachen Patienten. Jedes Mal wenn die Tierpfleger den Stall betreten, müssen sie regelrechte Spuckattacken über sich ergehen lassen. Bei Züchter Engelke gibt es erfreuliche Nachrichten von seiner Stute. Die Ultraschall-Untersuchung bestätigt die erfolgreiche Besamung. Ibeka ist tragend, dem zweiten Nachwuchs steht nichts mehr im Weg.


Folge 8: „Ein Leben für die Forschung“
Mittwoch, 13. Juni 2007, 20.15 Uhr, 26’, arte



Für ein Forschungsprojekt über Atemwegserkrankungen muss Doktorandin Doris Hölting gesunde Ferkel mit einem tödlichen Lungenbakterium infizieren. Moralische Bedenken hat sie schon, aber die Forschung soll schließlich später Millionen Tieren das Leben retten. Der leere und verlassene Stall nach Versuchsende bereitet ihr jedoch schon Probleme. Sechs Stockentenküken werden in der Klinik für Zier- und Wildvögel abgegeben. Die Mutter wurde überfahren. Dominik kümmert sich liebevoll um die Entenwaisen und übergibt sie nach der Untersuchung der Wildtierstation, damit sie später wieder ausgewildert werden können. Thorben hat inzwischen für den Katzennachwuchs neue Besitzer gefunden. Der Tierpfleger liebt seine Arbeit, auch wenn er ungewöhnliche Tätigkeiten ausführen muss, wie z.B. schmutzige Wäsche abholen und gegen saubere eintauschen. Nichts und niemand kann dem leidenschaftlichen Tierliebhaber die Freude und den Enthusiasmus an der Arbeit nehmen.



Folge 9: „Auf Messers Schneide“
Donnerstag, 14. Juni 2007, 20.15 Uhr, 26’ , arte



Die sechs Entenwaisen sind jetzt etwas mehr als vier Wochen alt und sollen ausgewildert werden. Im Wildtiergehege sind sie mittlerweile zwar Menschen gewöhnt, aber einfangen lassen sich die Kleinen trotzdem nicht so leicht. Zur Untersuchung von Spermien müssen die Studenten in der Pferdeklinik den hauseigenen Hengst Tsjeard absamen. Für Ärztin Melanie Köllmann ist der wöchentliche Vorgang natürlich Routine, auch Tsjeard weiß, was auf ihn zukommt und spielt brav mit. Lars Krüger bekommt eine neue Patientin. Eine Kuh will nicht fressen und seine Diagnose ergibt, dass der Grund ein verlagerter Magen ist. Um Schlimmeres zu verhindern, soll eine Notoperation helfen. In der Haustierklinik assistiert Jan Bitter bei einem komplizierten Fall. Hund Lotta lahmt. Aber warum nur? Der Röntgenbefund liefert kein Ergebnis. Eine Kernspin-Tomographie soll weiterhelfen.


Folge 10: „Abschied mit Pauken und Trompeten“
Freitag, 15. Juni 2007, 20.15 Uhr, 26’, arte



Bei Hund Lotta ist die Entscheidung gefallen. Die Kernspintomographie hat ergeben, dass sie sich einer Hüftoperation unterziehen muss, bei der Student Jan helfen darf. Ausnahmezustand an der TiHo. Die Studenten im 6. Semester feiern lautstark ihr „Bergfest“ und lassen keine Gelegenheit aus, ihre Schmählieder zu schmettern und eine Vorlesung zu stürmen. Zum Feiern hat Maite keine Zeit. Sie muss in der Klinik für kleine Klauentiere herausfinden, warum Deckschaf Willi unfruchtbar ist. Eine Absamung für eine Spermienprobe soll Aufschluss geben, aber die dafür vorgesehene Ziegendame scheint nicht attraktiv genug zu sein für Willi. Das praktische Semester für die Studenten ist fast vorbei, es ist Zeit Abschied zu nehmen. Maite hat das Gefühl, das ihr alles entrinnt. Sie hat viel gelernt und freut sich darauf, mal wieder ausschlafen zu können. Auch Jan ist zufrieden. Er muss seinen Spind in der Praxis der Haustierklinik räumen, würde aber trotz seiner Müdigkeit einfach weiterarbeiten. Tierpfleger Thorben möchte sich weiterbilden. Er hat sich als Ziel gesetzt, seinen Wirtschaftsmeister zu machen, um eine neue Herausforderung anzunehmen, denn die Studentenvorlesungen und Abläufe an der TiHo kennt er bestens. Melanie Köllmann plant nach der Fachtierarztprüfung für Pferde weniger langfristig. Sie denkt über einen Auslandsaufenthalt nach, Familie und Kinder. Auch Klaus Hopster will seine Möglichkeiten ausloten. Momentan ist er mit seiner Halbtagsstelle zufrieden, aber auf lange Sicht ist das keine Lösung für ihn.





Melanie Köllmann ist seit 3 Jahren Assistenztierärztin in der Pferdeklinik. Bei ihr ist es Liebe auf den ersten Blick. Als sie als kleines Mädchen mit dem Reitunterricht beginnt, ist sie besessen von Pferden. Der Berufswunsch ist schnell geboren: Tierärztin will sie werden. Das Studium an der TiHo gibt ihr Kraft und Selbstbewusstsein. Als Assistenzärztin in der Klinik für Pferde ist sie fast Tag und Nacht im Einsatz, führt komplizierte Operationen durch und arbeitet in der Chirurgie und Gynäkologie.





Klaus Hopster ist Doktorand und „Bremser“ in der Pferdeklinik. Eigentlich wollte er Astronaut oder Feuerwehrmann werden. Sein Onkel, selber Absolvent der TiHo, ist Tierarzt. Wann immer es die Zeit erlaubt, hilft Klaus in der Praxis. Nach einem Schulpraktikum in einer weiteren Tierarztpraxis steht auch für Klaus Hopster fest, dass er Tierarzt werden will. Seit Januar 2006 ist er Arzt, arbeitet als Doktorand und Unterassistent in den verschiedenen Abteilungen der Pferdeklinik und in der Notfallaufnahme. Anfang 2007 erhält er den Doktortitel und arbeitet vorerst an der TiHo.





Maite Ann-Katrin Klisa ist Studentin. Sie wird in Köln geboren. Bereits mit drei Jahren im Kindergarten kennt sie ihren Traumberuf: Tierdoktor. Mit acht Jahren bekommt Maite Reitunterricht. In der Schule ist sie immer die Klassenbeste. Mit 12 Jahren erhält sie endlich ihr eigenes Pferd: Gabor. Später kommt noch Kollihündin Ajuna hinzu. Die Tiere werden zum Mittelpunkt ihres Lebens. Trotzdem geht sie zum Ballett und lernt Klavier. Partys sind ihr dagegen unwichtig. In den Ferien begleitet Maite jahrelang einen Tierarzt auf seiner Tour durch Köln und Umgebung. Nach dem Abitur studiert sie an der TiHo Hannover. Die schlimmste Erfahrung in ihrem Studium war ein mehrwöchiges Schlachthofpraktikum, das sie für das Staatsexamen absolvieren musste.





Thorben Meyer ist Tierpfleger in der Rinderklinik. Er wurde in Lehrte, einem kleinen Dorf in der Nähe von Hannover, geboren und wächst mit Tieren auf. Kaninchen und Katzen sind seine ersten Haustiere. Am Wochenende besucht er seine Oma, die neben einem Bauernhof wohnt. Thorben freundet sich mit dem Landwirt an und hilft ihm auf dem Hof. Kühe werden seine Lieblingstiere. Mit 14 absolviert er ein Praktikum an der Rinderklinik, danach steht für ihn fest: er wird Tierpfleger. Nach der 3-jährigen Ausbildung an der TiHo wird er übernommen. Daheim tummeln sich Kaninchen, Hühner, Puten und Katzen. Am Wochenende gibt es frische Eier für die Nachbarn. Seine Freundin ist Tiermedizinerin.





Jan Bitter ist Student und interessiert sich besonders für Kleintiere. Er wird in eine Tierarztfamilie hineingeboren. Der Vater betreibt eine Praxis in Hannover. Nach dem Kindergarten nimmt er seinen Sohn oft mit zu den Landwirten – Schweine impfen, Rinder besamen. Jan ist fasziniert. Schnell ist für ihn klar, dass er Tierarzt werden will. Bei seinem Vater absolviert er eine 3-jährige Ausbildung zum Tierarzthelfer. Er beginnt in Budapest mit dem Studium und wechselt nach zwei Jahren an die TiHo. Dort entdeckt er seine besondere Liebe für die Haustiere und ihre Besitzer.





Lars Krüger ist Tierarzt, Schwerpunkt Rinder. Er wird in Hamburg geboren und wächst mit Hunden und Kaninchen auf. Der Wunsch, Tiermedizin zu studieren, kommt erst nach dem Abitur. Ihm sind die Arbeitsbedingungen wichtig – er will keinen Bürojob, will praktisch arbeiten, möglichst draußen in der Natur. Nach dem 6. Semester an der TiHo beginnt er als Unterassistent in der Rinderklinik. In den Semesterferien arbeitet er bei einem Tierarzt in Neuseeland. Nach dem Studium folgt die Doktorarbeit. Er bewirbt sich an der Rinderklinik und wird Assistenzarzt.




Keti Vaitonis, geboren in Kaunas/Litauen. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Bildhauerin und studierte BWL. Seit 1995 ist sie freie Autorin, Regisseurin, Kamerafrau. Sie drehte ca. 30 Abenteuerdokumentationen und Reportagen und erhielt mehrere Auszeichnungen. Zur Zeit bereitet sie Dokumentationen vor über Tänzer, Adoptivkinder, Eisvögel, Familien, die Anden und die Luftrettung in der Schweiz.


Reinhardt Beetz arbeitet seit über 10 Jahren als Cutter, Kameramann, Regisseur und Produzent für den WDR/ZDF/ARTE/MTV und Spiegel-TV. Nach seinem Filmstudium an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg arbeitete er knapp eineinhalb Jahre als Associate Producer in San Francisco, USA für Discovery Channel, TLC und Court TV. Als Geschäftsführer der gebrueder beetz filmproduktion realisiert er gemeinsam mit seinem Bruder internationale Produktionen, 2005 erhalten sie den Grimmepreis für FC Barcelona Confidential.. Zur Zeit arbeitet er an der Entwicklung mehrere TV Formate. Das jüngste Format „digital diary“ ging am 14.04.2007 bei ZDF Visionen auf Sendung.