Blood in the Mobile

Wir alle lieben unsere Mobiltelefone. Sie lassen uns mit unserer Familie und mit unseren Freunden in Kontakt treten. Aber sie bringen uns auch mit der Demokratischen Republik Kongo in Verbindung. In unseren Handys sind illegal abgebaute Metalle verwertet, die in der DR Kongo seit Jahren ein Herd für Konflikte, Kinderarbeit und vielerlei anderer Verstöße gegen die Menschenrechte sind. „Blood in the Mobile“ ist ein Projekt über einen der gefährlichsten Orte der Welt, über Courage, Hoffnung und die verzweifelte Suche nach Lösungen. Zentraler Anlaufpunkt für alle, die aktiv werden wollen, ist die Web-Kampagne www.bloodinthemobile.org/de.

News

  • 06/2013 - Amnesty International Award für „Blood in the Mobile“

    Wir freuen uns, dass unsere Produktion „Blood in the Mobile“ in der Kategorie „Bester ausländischer Dokumentarfilm“ mit dem Marler Medienpreis [...]

    Wir freuen uns, dass unsere Produktion „Blood in the Mobile“ in der Kategorie „Bester ausländischer Dokumentarfilm“ mit dem Marler Medienpreis 2013 ausgezeichnet wurde. Der Film von Frank Piasecki Poulsen spürt dem blutigen Zusammenhang zwischen Handys und dem Bürgerkrieg im Kongo nach und stellt die Frage nach der Verantwortung der Handyhersteller und Nutzer. Der Marler Medienpreis wird von der Amnesty International vergeben und würdigt Beiträge, die in außergewöhnlicher Weise das Thema Menschenrechte behandeln. Der Film ist bei good!movies auf DVD erhältlich sowie zum Download im iTunes Store.

    Marler Medienpreis Menschenrechte
    "Blood in the Mobile" als DVD bei good!movies
    "Blood in the Mobile" bei iTunes


  • 04/2013 - "Blood in the Mobile" nominiert für Marler Medienpreis Menschenrechte

    Wir freuen uns sehr über die Nominierung von „Blood in the Mobile“ für den Marler Menschenrechtspreis, der von Amnesty International [...]

    Wir freuen uns sehr über die Nominierung von "Blood in the Mobile" für den Marler Menschenrechtspreis, der von Amnesty International vergeben wird. Gemeinsam mit zwei weiteren Finalisten fiebern wir am 18.Mai 2013 bei der Preisverleihung in Bochum um die Auszeichnung. Der Marler Medienpreis Menschenrechte würdigt Beiträge, die in außergewöhnlicher Weise das Thema Menschenrechte behandeln.

    Marler Medienpreis Menschenrechte


  • 05/2012 - "Blood in the Mobile" erhält Herbert Quandt Medien-Preis

    Nach dem ‚Cinema for Peace Award‘ freut sich „Blood in the Mobile“ über eine weitere Auszeichnung: Den ‚Herbert Quandt Medien-Preis‘ [...]

    Nach dem 'Cinema for Peace Award' freut sich "Blood in the Mobile" über eine weitere Auszeichnung: Den 'Herbert Quandt Medien-Preis' für außergewöhnliche Leistungen im Wirtschaftsjournalismus. Der mit 10.000€ dotierte Preis wird dem Regisseur Frank Poulsen von der Johanna Quandt Stiftung am 22. Juni in Bad Homburg verliehen. Wir gratulieren herzlich.

    Johanna Quandt Stiftung



Blood in the Mobile

Wir lieben unsere Handys und die Auswahl zwischen verschiedensten Modellen ist so groß wie nie zuvor. Aber die Herstellung der Handys hat eine dunkle, blutige Seite.
Ein Großteil der Minarale, die für die Mobiltelefonherstellung notwendig sind, kommen aus dem Osten Kongos. Die westliche Welt kauft die so genannten Konfliktminerale und finanziert damit einen Bürgerkrieg, der nach Auffassung von Menschenrechtsorganisationen zu einem der blutigsten Konflikten seit dem zweiten Weltkrieg zählt: In den letzten 15 Jahren hat der Konflikt mehr als 5 Millionen Menschen das Leben gekostet, 300.000 Frauen wurden vergewaltigt. Der Krieg wird so lange weiter andauern, solange bewaffnete Gruppen die Kriegsführung durch den Verkauf der Mineralien weiter finanzieren können.
Fragt man die Mobilfunkkonzerne woher sie ihre Lieferungen erhalten, kann keiner garantieren, dass sie nicht Konfliktminerale aus dem Kongo beziehen. Die Dokumentation „Blood in the Mobile“ zeigt die Verbindung zwischen unseren Mobiltelefonen und dem Bürgerkrieg im Kongo. Der Regisseur Frank Poulsen fährt persönlich in den Kongo und besichtigt die illegale Minenindustrie. Er bekommt Zugang zu der größten Zinnmine,von verschiedenen bewaffneten Gruppen kontrolliert, in denen Kinder Tage lang in dunklen, engen Tunneln die Mineralien ausgraben, die später in unseren Telefonen landen.
Nach seinem Besuch in der Mine versucht Frank Poulsen mehrfach mit Nokia, der größten Mobilfunkfirma weltweit, in Kontakt zu treten. Frank Poulsen möchte ihr Versprechen, dass sie nicht Konfliktmineralien kaufen und damit den Bürgerkrieg im mitfinanzieren. Nokia kann es ihm nicht garantieren.
„Blood in the Mobile“ ist ein Projekt über unsere Verantwortlichkeit im Konflikt im Kongo und über die soziale Verantwortung von Unternehmen.

„Blood in the Mobile“ wurde von Anfang an als crossmediale Kampagne geplant, die im Vorfeld und während der Dreharbeiten das Publikum mit einbeziehen sollte. Zentraler Anlaufpunkt ist die Web-Kampagne www.bloodinthemobile.org/de. Im Videotagebuch des Regisseurs können Zuschauer hautnah den filmischen Entstehungsprozess verfolgen und die Ereignisse in den Kommentaren diskutieren. Auf der angebundenen Facebook Seite, die bereits über 10.000 Unterstützer hat, wird das Gefühl erzeugt, dass sich jeder Interessierte aktiv einbringen kann. Von der einfachen Solidaritätsbezeugung „Gefällt mir“ über finanzielle Unterstützung im Rahmen der Crowdfunding-Initiative bis hin zur Gründung von Unterstützergruppen als Protest gegen die andauernden Menschenrechtsverletzungen im Kongo: Dem Publikum werden vielfältige Möglichkeiten angeboten, sich zu engagieren.

Regie: Frank Piasecki Poulsen
Kamera: Adam Wallensten, Lars Skree, Frank Piasecki Poulsen
Ton / Musik: Kristian Eidnes Andersen
Fotos: Mark Craemer
Graphik: Rasmus Cold
Farbkorrektur: Mikkel Aude
Produzent: Ole Tornbjerg
Assistent des Produzenten: Kamilla Bruus
Koproduzent, Deutschland: Christian Beetz
Producer: Anahita Nazemi, Jens Ulrik Pedersen
Produktion, Kongo: Sekombi, Emmanuel Katya
Produktionsassistant: Mark Mansfeld
Produktionsleitung, Dänemark: Christina Pihl, Pia Nielskov
Produktionsleitung, Deutschland: Kathrin Isberner
Postproduktion: Thomas Schougaard
Postproduktionsassistant: Casper Kjær
Schnitt: Morten Højbjerg, Mikael K. Ebbesen
Überstzung: Tolkegruppen
Dramaturgische Beratung: Jens Arentzen
Kommunikationsberater: Mikkel Skov Petersen

Koproduktion

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Kooperation

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Förderer

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  • Blood in the mobile

    Tuschinski 3 Kino, IDFA - Amsterdam, Niederlande
    18. November 2010 um 10:00 Uhr

  • Blood in the mobile

    Tuschinski 3 Kino, IDFA - Amsterdam, Niederlande
    22. November 2010 um 13:00 Uhr

  • Blood in the mobile

    Tuschinski 1 Kino, IDFA - Amsterdam, Niederlande
    23. November 2010 um 19:30 Uhr

  • Blood in the mobile

    Munt 11 Kino, IDFA - Amsterdam, Niederlande
    25. November 2010 um 11:45 Uhr

  • Blood in the mobile

    Tuschinski 1 Kino, IDFA - Amsterdam, Niederlande
    26. November 2010 um 10:30 Uhr

  • Blood in the mobile

    Munt 09 Kino, IDFA - Amsterdam, Niederlande
    27. November 2010 um 10:30 Uhr

  • Blutige Handys

    WDR
    29. November 2010 um 22:00 Uhr

  • Blood in the Mobile

    arte
    09. Februar 2011 um 21:40 Uhr

  • Blood in the Mobile

    arte
    13. Februar 2011 um 03:10 Uhr

  • Blutige Handys

    WDR. Planet Schule
    21. Februar 2011 um 07:20 Uhr

  • Blutige Handys

    WDR. Planet Schule
    28. Februar 2011 um 07:20 Uhr

  • Blood in the Mobile

    Dvorana 5 / ZagrebDox - Kroatien
    01. März 2011 um 20:00 Uhr

  • Blood in the Mobile

    Dvorana 1 / ZagrebDox - Kroatien
    03. März 2011 um 15:00 Uhr

  • Blood in the Mobile

    Big Ragtag / True/False Film Festival - Colombia, USA
    03. März 2011 um 17:30 Uhr

  • Blood in the Mobile

    Dvorana 2 / ZagrebDox - Kroatien
    04. März 2011 um 20:00 Uhr

  • Blood in the Mobile

    Windsor Cinema / True/False Film Festival - Colombia, USA
    05. März 2011 um 13:00 Uhr

  • Blood in the Mobile

    The Hive / True/False Film Festival - Colombia, USA
    06. März 2011 um 10:30 Uhr

  • Blood in the Mobile

    Theater aan het Spui 1 / Amnesty International Movies that Matter - Den Haag, Niederlande
    26. März 2011 um 15:00 Uhr

  • Blood in the Mobile

    Filmhuis den Haag 2 / Amnesty International Movies that Matter - Den Haag, Niederlande
    27. März 2011 um 16:45 Uhr

  • Blood in the Mobile

    Filmhuis den Haag 1 / Amnesty International Movies that Matter - Den Haag, Niederlande
    29. März 2011 um 21:15 Uhr

  • Blood in the Mobile

    City's, IKSV Film Festival - Istanbul, Türkei
    17. April 2011 um 19:00 Uhr

  • Blood in the Mobile

    Bloor Cinema, Hot Docs - Toronto, Kanada
    04. Mai 2011 um 18:30 Uhr

  • Blood in the Mobile

    Cumberland 2, Hot Docs - Toronto, Kanada
    06. Mai 2011 um 16:30 Uhr

  • Blood in the Mobile

    Europäisches Parlament, One World - Brüssel, Belgien
    25. Mai 2011 um 12:30 Uhr

  • Blood in the Mobile

    Screen 1, Open City Doc Festival - London, Vereinigtes Königreich
    18. Juni 2011 um 16:20 Uhr

  • Blutige Handys

    EinsFestival
    21. Juni 2011 um 16:30 Uhr

  • Blutige Handys

    EinsFestival
    22. Juni 2011 um 06:15 Uhr

  • Blutige Handys

    EinsFestival
    22. Juni 2011 um 11:15 Uhr

  • Blood in the Mobile

    Kino Central, Cinema for Peace Special Screening - Berlin
    04. Juli 2011 um 00:00 Uhr

  • Blood in the Mobile

    Kino Abaton, Cinema for Peace Special Screening - Hamburg
    11. Juli 2011 um 00:00 Uhr

  • Blood in the Mobile

    Arts Picturehouse, Cambridge Film Festival - Cambridge, Großbritannien
    20. September 2011 um 00:00 Uhr

  • Blood in the Mobile

    Filmhouse, Take One Action Filmfestival - Edinburgh, Schottland
    23. September 2011 um 15:30 Uhr

  • Blood in the Mobile

    Film Theatre, Take One Action Filmfestival - Glasgow, Schottland
    23. September 2011 um 18:00 Uhr

  • Blood in the Mobile

    Filmhouse, Take One Action Filmfestival - Edinburgh, Schottland
    24. September 2011 um 20:20 Uhr

  • Blutige Handys

    Phoenix
    28. September 2011 um 21:00 Uhr

  • Blood in the Mobile - Kinostart

    Lichtblick - Berlin
    29. September 2011 um 17:30 Uhr

  • Blood in the Mobile

    Lichtblick - Berlin
    04. Oktober 2011 um 18:00 Uhr

  • Blood in the Mobile

    Cinema - Münster
    27. Oktober 2011 um 19:00 Uhr

  • Blood in the Mobile

    Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons Schaffhausen - Löhningen, Schweiz
    12. November 2011 um 10:00 Uhr

  • Blut im Handy?

    SWR
    18. Januar 2012 um 07:30 Uhr

  • Blood in the Mobile

    Int. Human Rights Film Festival - Paris, Frankreich
    10. März 2012 um 16:00 Uhr

  • Blood in the Mobile

    Int. Human Rights Film Festival - Paris, Frankreich
    11. März 2012 um 18:00 Uhr

  • Blood in the Mobile

    Int. Human Rights Film Festival - Paris, Frankreich
    13. März 2012 um 20:30 Uhr

  • Blood in the Mobile

    arte
    11. April 2012 um 00:30 Uhr

  • Blut am Handy (Blood in the Mobile)

    ORF
    26. November 2012 um 20:15 Uhr

  • Blut am Handy (Blood in the Mobile)

    ORF
    27. November 2012 um 00:45 Uhr

  • Blood in the mobile

    Globale City 46 - Bremen
    07. Mai 2013 um 20:00 Uhr

  • Blood in the Mobile

    HR
    12. Mai 2013 um 11:00 Uhr

  • Blood in the Mobile

    Arte
    17. August 2013 um 09:45 Uhr

  • Blood in the Mobile

    RBB
    15. Oktober 2013 um 06:20 Uhr

  • Blood in the Mobile

    WDR
    04. Dezember 2013 um 07:50 Uhr

  • Blood in the Mobile

    Globale - Leipzig
    05. September 2014 um 20:00 Uhr

  • Blood in the Mobile

    EinsFestival
    09. Oktober 2014 um 15:00 Uhr

  • Blood in the Mobile

    EinsFestival
    10. Oktober 2014 um 04:45 Uhr

  • Blood in the Mobile

    EinsFestival
    10. Oktober 2014 um 09:00 Uhr

  • Blut im Handy – Der schmutzige Handel mit Coltan für unsere Handys

    RBB
    16. September 2015 um 07:30 Uhr

  • Blood in the Mobile

    Hessischer Rundfunk
    03. Mai 2017 um 10:50 Uhr

  • Johanna Quandt - Stiftung

    Poulsen will als Filmemacher die Welt aufrütteln, appelliert an unser aller soziale Verantwortung, auch beim Konsum. Was er uns zeigt, ist die dunkle Seite der Globalisierung – eine Welt, in der die Menschen in Not und Elend leben und mit Waffengewalt ausgebeutet werden. Poulsen ist bis in die Erdhöhlen der Mine von Kivu gekrochen, um uns das Schicksal dieser Kinder zu zeigen. Wie sie mit bloßen Händen nach Mineralien graben, wie sie sterben. Wenn jemals im investigativen Journalismus der Ausdruck „den Dingen auf den Grund gehen“ gestimmt hat, dann beim Film „Blood in the Mobile“.