Die Akte Beethoven

Ludwig van Beethoven ist ein Mythos – und das schon zu seinen eigenen Lebzeiten. So sehr seine Popularität heute weltweit noch zunimmt, so wenig weiß man über die erschütternden Umstände, unter denen seine Musik entstand. Beethoven ist bereits im Alter von 31 Jahren ertaubt. Kaum vorstellbar ist, dass er fast sein gesamtes Werk und die meisten seiner bahnbrechenden Kompositionen erst NACH Ausbruch seiner Krankheit komponiert hat! Seine legendäre 9. Sinfonie entstand, als er bereits nichts und niemanden mehr hörte. Wie ist so etwas möglich? Ein tauber Klaviervirtuose? Ein Komponist, der sein eigenes Werk nicht hören kann? Nach fast 200 Jahren wirft „Die Akte Beethoven“ neues Licht auf eines der größten Rätsel der Musikgeschichte.

News

  • 11/2013 - Gebrueder Beetz auf der SoundTrack_Cologne

    Christian Beetz, Geschäftsführer der Gebrueder Beetz Filmproduktion, präsentiert das crossmediale Format „Die Kulturakte“ (Wagner + Beethoven) auf dem Kongress SoundTrack_Cologne. Der Vortrag [...]

    Christian Beetz, Geschäftsführer der Gebrueder Beetz Filmproduktion, präsentiert das crossmediale Format "Die Kulturakte" (Wagner + Beethoven) auf dem Kongress SoundTrack_Cologne. Der Vortrag wird am Samstag, 23. November 2013 um 16:30 Uhr beginnen. Der Fachkongress zu Musik und Ton in Film, Games und Medien findet vom 21. bis 23. November 2013 statt.

    Website der SoundTrack_Cologne


  • 11/2013 - Nur noch heute in der Mediathek: "Die Akte Beethoven"

    Wer den dritten Teil der Kulturakte noch nicht gesehen hat – letzte Chance ist heute Abend!

    Wer den dritten Teil der Kulturakte noch nicht gesehen hat - letzte Chance ist heute Abend!

    "Die Akte Beethoven" bei ARTE+7


  • 10/2013 - "Die Akte Beethoven" heute Abend auf Arte

    Bereits mit 31 Jahren ist Beethoven praktisch taub, noch bevor er die meisten seiner bahnbrechenden Werke komponiert und Musikgeschichte geschrieben [...]

    Bereits mit 31 Jahren ist Beethoven praktisch taub, noch bevor er die meisten seiner bahnbrechenden Werke komponiert und Musikgeschichte geschrieben hat. Ein tauber Komponist? Wie ist so etwas möglich? Wir öffnen die Akte Beethoven - heute um 21:50 Uhr auf Arte.


Projekte


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    Die Akte Pasolini

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    Die Kulturakte (Crossmedia Projekt)

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    Die Kulturakte (AT) (App Serie)

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    Die Akte Tschaikowsky - Bekenntnisse eines Komponisten

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    Die Akte Zarah Leander

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    Die Akte Kleist

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    Die Kulturakte (TV-Serie, 5 Teile)

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    WAGNERWAHN - Die App

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    WAGNERWAHN (Eventfilm)


Die Akte Beethoven

Als der Komponist Ludwig van Beethoven im Alter von 56 Jahren in Wien stirbt, taucht ein Testament auf, das er 25 Jahre vor seinem Tod verfasst hat. Es offenbart: Bereits mit 31 Jahren ist Beethoven praktisch taub, noch bevor er die meisten seiner bahnbrechenden Werke komponiert und Musikgeschichte geschrieben hat. Ein tauber Komponist? Wie ist so etwas möglich?

Der Film DIE AKTE BEETHOVEN geht diesem Rätsel nach und ergründet die Zusammenhänge zwischen Krankheit und Werk des Musikgenies. Was gibt Beethoven die Kraft, den Kampf gegen seine fortschreitende Krankheit aufzunehmen? Inwiefern spiegelt sich sein außergewöhnliches Schicksal in seiner Musik wider und welchen Einfluss hat die Taubheit auf sein Werk?

Aufbrausend, jähzornig, griesgrämig – das ist das gängige Bild von Ludwig van Beethoven, dem Komponisten mit der wilden Löwenmähne. Doch DIE AKTE BEETHOVEN zeigt: Es gibt auch einen anderen Beethoven – jung, verführerisch, temperamentvoll, und vor allen Dingen kämpferisch.

Beethoven-Experten wie der Biograph Jan Caeyers, die Dirigentin Simone Young, der Pianist Lars Vogt und die Musikwissenschaftlerin Julia Ronge vom Beethoven-Haus Bonn kommentieren die außergewöhnliche Schaffenswut, mit der Beethoven auf seine Diagnose reagiert und geben Einblicke in die engen Verknüpfungen zwischen Leben, Leiden und Werk des Komponisten.

In aufwendig inszenierten Spielszenen schlüpft Lars Eidinger („Alle Anderen“, „Was bleibt“) in die Rolle des jungen Beethoven, begleitet von Pheline Roggan („Soul Kitchen“), die zur „unsterblichen Geliebten“ wird. Das Besondere dabei: Die geheimnisvolle Geschichte der beiden Figuren basiert auf historischen Fakten, spielt aber in einer modernen Welt. Der historische Beethoven wird im Hier und Jetzt verortet und offenbart sich damit den Zuschauern auf Augenhöhe. Zugleich ist die Inszenierung eine Anspielung auf Beethovens radikale Modernität.

Der gesamte Film ist ausschließlich mit Musik von Ludwig van Beethoven vertont und macht DIE AKTE BEETHOVEN so nicht nur zu einem außergewöhnlichen Seherlebnis, sondern auch zu einer Hommage an die Musik Beethovens. Abgerundet wird der Film durch hochwertige Animationen, umgesetzt von Ali Soozandeh („The Green Wave“, „Camp 14“), die die wichtigsten Stationen der Krankengeschichte Beethovens illustrieren.

Der Kulturkrimi DIE AKTE BEETHOVEN ist Teil der Reihe „Die Kulturakte“, die Hochkultur neuartig und für ein breites Publikum erzählt. Unter der Regie von Hedwig Schmutte („Die Akte Kleist“) und Ralf Pleger („WAGNERWAHN“), die mit ihren Vorgängerprojekten bereits ein ähnliches Konzept erfolgreich umgesetzt haben, ist ein Film entstanden, der Beethovens Musik in ein völlig neues Licht rückt und ein Bild des Komponisten zeichnet, wie wir es noch nicht gesehen haben.

Zusätzlich zum Film entsteht eine Graphic Novel sowie eine App, die die eindrucksvolle Lebensgeschichte Beethovens quer durch die Medien erlebbar machen.

Ludwig van Beethoven: Lars Eidinger
Josephine von Brunswick: Pheline Roggan
Buch: Hedwig Schmutte
Regie: Hedwig Schmutte und Ralf Pleger
Kamera: Jürgen Rehberg
Kameraassistenz: Jens Mattner, Falco Seliger, Hannes Sternkiker
Schnitt: Johannes Hiroshi Nakajima
Schnittassistenz: Philip Gromov
Sounddesign: Johannes Hiroshi Nakajima, Jürgen Funk
Oberbeleuchter: Martin Handrow
Beleuchter: Christopher Becker, Thomas Thiele, Artjom Antipin, Thomas Böltken
Kamerabühne: Hagen Raeder
Ausstattung: Marc-Oliver Lau
Requisite: Jeremias Urban, Alexander Endrullat, Martin Junghans, Dominique Kirsch
Kostüm: Andrea Schein
Kostümassistenz: Viktoria Deibele
Maske: Christin Lässig
Ton: Oliver Stahn
Tonassistenz: Kartsen Höfer, Falco Seliger
Aufnahmeleitung: Tom Kretschmar
Technische Leitung: Philipp Weigold
Animationen: Ali Soozandeh
Zeichnungen: Angel Ramms
Hintergründe: Azim
Producer: Georg Tschurtschenthaler, Eva Schellenbeck
Herstellungsleitung: Kathrin Isberner
Produktionsleitung: Nick Pastucha
Produktionsassistenz: Rina Ringl, Anique Roelfsema, Anna Blässer
Filmgeschäftsführung: Sandra Zentgraf
Produzent: Christian Beetz
Formatidee: Christian Beetz
Redaktion WDR: Christiane Hinz

Koproduktion

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Kooperation

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Förderer

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  • Die Akte Beethoven

    Beethoven-Haus - Bonn
    04. September 2013 um 19:00 Uhr

  • Die Akte Beethoven

    Arte
    30. Oktober 2013 um 21:50 Uhr

  • Die Akte Beethoven

    SoundTrack_Cologne - Köln
    23. November 2013 um 16:30 Uhr

  • Die Akte Beethoven

    WDR
    20. Februar 2015 um 23:15 Uhr

  • Die Akte Beethoven

    SWR
    22. Januar 2016 um 07:00 Uhr

  • Die Akte Beethoven

    SWR
    20. Februar 2016 um 07:45 Uhr

  • Berliner Zeitung, 15. Oktober 2013 (Torsten Wahl)

    "Die Autoren Hedwig Schmutte und Ralf Pfleger zeigen ihren Beethoven nicht als historische Figur mit Perücke, sondern als sehr heutigen Mann und betonen damit zugleich die Modernität seiner Musik."

  • General Anzeiger Bonn, 04. Oktober 2013 (Bernhard Hartmann)

    Autolärm, Sirenengeheul. Und mitten drin Ludwig van Beethoven, der die Straße entlangrennt. (...) Die Eröffnungssequenz dieser mit Spielszenen aufgelockerten Dokumentation zeigt bereits zu Beginn, dass der Komponist dem Zuschauer auf zeitgemäße Weise nahegebracht werden soll.

  • Stern, dpa

    Wie konnte ein tauber Komponist solch ein Werk vollbringen? Wer ist die "unsterbliche Geliebte", an die Beethoven einen Brief hinterlässt?» Diesen Fragen wollen die Macher in einer «detektivischen Spurensuche» nachgehen.

  • Sächsische Zeitung, 20. Oktober 2012 (Oliver Reinhard)

    "Spannend erzählte Kulturgeschichte" ist das Ziel, erzählt vor allem für jüngere Menschen, die man anders für Beethoven interessieren muss als deren Opas: mit Animationen und Apps, Spannung und Fantasie. Und mit der eigenen Neugier.