Die Akte Kleist

Der Tod am Wannsee – ein spektakulärer Fall, der die Nachwelt bis heute verstört und gleichermaßen fasziniert. Der deutsche Dichter Heinrich von Kleist wird erschossen aufgefunden – was soll das heißen? Was genau ist am Nachmittag des 21. November 1811 hier am Kleinen Wannsee geschehen? Was weiß man über diese Frau, die gemeinsam mit ihm starb?

News

  • 09/2013 - Zwei Nominierungen als "Most Innovative" beim Sichuan TV Festival in China

    Wir freuen uns sehr, dass sowohl unsere Format-Reihe „Die Kulturakte“ als auch unsere Produktion „Wochenendkrieger“ in der Kategorie „Most Innovative“ [...]

    Wir freuen uns sehr, dass sowohl unsere Format-Reihe "Die Kulturakte" als auch unsere Produktion "Wochenendkrieger" in der Kategorie "Most Innovative" für den Golden Panda beim chinesischen Sichuan TV Festival nominiert sind. “Die Kulturakte” erforscht im Stil einer kriminalistischen Ermittlung ungeklärte Fälle der Kulturgeschichte und wirft einen neuen Blick auf Leben und Werk unserer Kulturgrößen: Richard Wagner, Ludwig van Beethoven, Paolo Pasolini, Zarah Leander und Heinrich von Kleist. “Wochenendkrieger” portraitiert fünf Live-Rollenspieler und taucht in ihr Leben zwischen Schlachtfeld und Arbeitsplatz ein. Das Festival findet vom 16. bis 18. November statt und gilt als eins der wichtigsten Festivals für TV-Produktionen in Asien.  

    Die Kulturakte
    Wochenendkrieger


  • 11/2011 - “Die Akte Kleist” rundum das Kleist-Jubiläum

    Wir freuen uns sehr, dass unsere Dokumentation „Die Akte Kleist“ rundum das Kleist-Jubiläum noch einmal besondere Aufmerksamkeit genoss. Am 20. [...]

    Wir freuen uns sehr, dass unsere Dokumentation "Die Akte Kleist" rundum das Kleist-Jubiläum noch einmal besondere Aufmerksamkeit genoss. Am 20. November 2011 lief der Film in gleich drei Ländern im Fernsehen: im rbb, im ORF und SF. Im Filmmuseum Potsdam sowie in der halle6 in Thun wurden die Filmvorführungen mit einem anschließenden Publikumsgespräch in Anwesenheit der Regisseure sowie in der Schweiz auch von Alexander Beyer abgerundet. Am 3. Dezember 2011 wird der Film beim Kleist Symposium an der University of Alberta, Kanada, zu sehen sein.


  • 12/2011 - “Die Akte Kleist” beim Fipatel Markt

    Wir freuen uns sehr, dass „Die Akte Kleist“ ausgewählt wurde für den Fipatel Markt, der vom 23. bis 29. Januar [...]

    Wir freuen uns sehr, dass "Die Akte Kleist" ausgewählt wurde für den Fipatel Markt, der vom 23. bis 29. Januar 2012 statt findet.

    Website des FIPA


Projekte


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    Die Akte Pasolini

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    Die Kulturakte (Crossmedia Projekt)

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    Die Akte Zarah Leander

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    Die Akte Beethoven

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    Die Kulturakte (TV-Serie, 5 Teile)

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    WAGNERWAHN (Eventfilm)


  • In der Nacht zum 2. November 1975 wird vor den Toren Roms der italienische Filmregisseur und Schriftsteller Pier Paolo Pasolini auf brutalste Art und Weise ermordet. Trotz zahlreicher Widersprüche in den Aussagen des Tatverdächtigen wird der Fall schnell zu den Akten gelegt. Auch die wiederholte Aufnahme des Prozesses hat bis heute keine Aufklärung über den Mord an einem der wichtigsten Intellektuellen Italiens geführt. Die AKTE PASOLINI untersucht die Umstände der Ermordung Pasolinis vom heutigen Stand des Wissens neu und zeichnet so ein spannendes wie düsteres Bild Italiens im 20. Jahrhundert. Ein Film über die Rolle des Intellektuellen in der Gesellschaft und eine Hommage an das Leben und Werk Pier Paolo Pasolinis.

  • Ludwig van Beethoven ist ein Mythos – und das schon zu seinen eigenen Lebzeiten. So sehr seine Popularität heute weltweit noch zunimmt, so wenig weiß man über die erschütternden Umstände, unter denen seine Musik entstand. Beethoven ist bereits im Alter von 31 Jahren ertaubt. Kaum vorstellbar ist, dass er fast sein gesamtes Werk und die meisten seiner bahnbrechenden Kompositionen erst NACH Ausbruch seiner Krankheit komponiert hat! Seine legendäre 9. Sinfonie entstand, als er bereits nichts und niemanden mehr hörte. Wie ist so etwas möglich? Ein tauber Klaviervirtuose? Ein Komponist, der sein eigenes Werk nicht hören kann? Nach fast 200 Jahren wirft „Die Akte Beethoven“ neues Licht auf eines der größten Rätsel der Musikgeschichte.

  • Die Akte Kleist

    Der Tod am Wannsee – ein spektakulärer Fall, der die Nachwelt bis heute verstört und gleichermaßen fasziniert. Der deutsche Dichter Kleist wird erschossen aufgefunden – was soll das heißen? Was ist  am Nachmittag des 21. November 1811 hier am Kleinen Wannsee genau geschehen? Von wem wurde Kleist erschossen? Was weiß man über diese Frau, die gemeinsam mit ihm starb? Kann es sein, dass ihr die Schüsse galten? Oder dass er sie erschossen hat? Oder sie ihn? Wenn ja, warum? Warum war das Paar dann noch Minuten vor seinem Tod so heiter und ausgelassen? Warum musste Kleist sterben?

    Kleist entstammt einer preußischen Offiziersfamilie aus Frankfurt/ Oder. Als preußischer Offizierssohn genießt er alle Privilegien einer adligen Herkunft, er ist von Haus aus nicht arm, er hat Talent, er hat Bildung, er ist Patriot und gleichzeitig Kosmopolit. Kleist schreibt nicht nur Gedichte, er ist einer der produktivsten deutschen Schriftsteller. Als er stirbt, hat er bereits in wenigen Jahren viele berühmte Dramen geschrieben: „Der zerbrochene Krug“, „Das Käthchen von Heilbronn“, „Penthesilea“ und der „Prinz von Homburg“ gehören mit zum Standardrepertoire an deutschsprachigen Bühnen. Kleists Werk ist bekannt, weniger bekannt und noch weniger verstanden sind die genauen Umstände, unter denen er starb. Aber vielleicht liegt genau hier ein neuer Schlüssel zum Verständnis seines Werkes?

    Die Ermittlerin – gesprochen von der Schauspielerin Nina Hoss – begibt sich ausgehend vom Lokalaugenschein am Ort des mysteriösen Todes am Wannsee in die Archive, spricht mit führenden Kleist-Experten wie dem Historiker Christopher Clark, dem Kleist-Biographen Alexander Weigel, der Literaturwissenschaftlerin Dr. Ulrike Landfester unddem  Theaterregisseur Claus Peymann. Warum wurde er als Spion in Frankreich verhaftet? Was können wir aus den leidenschaftlichen Briefen an seine Frau Wilhelmine herauslesen, warum diese Rastlosigkeit, woher die Unruhe? Und wie stand er zu seiner Begleiterin Henriette? Warum liegen die beiden im Tod so friedlich vereint, so auffällig inszeniert am Wannsee? Für die Inszenierung der mysteriösen (Liebes)-Geschichte zwischen Heinrich von Kleist und Henriette Vogel konnten die Schauspieler Alexander Beyer und Meret Becker gewonnen werden.

    Ulrike Landfester – Literaturwissenschaftlerin
    Claus Peymann – Theaterregisseur
    Christopher Clark – Historiker
    Alexander Weigel – Kleist-Biograph
    Heinrich von Kleist: Alexander Beyer
    Henriette: Meret Becker
    Sprecherin: Nina Hoss
    Buch, Regie, Schnitt: Simone Dobmeier, Hedwig Schmutte, Torsten Striegnitz
    Kamera: Axel Schneppat
    2. Kamera: Marc Hennicke
    Kameraassistenz: Ralf Hahmann
    Ton, Kameraassistenz: Michael Fiedler
    Tonassistenz: Felix Landbeck, Daniel Piechotka
    Oberbeleuchter: Frank Semerau
    Beleuchter: Werner Bielicke, Werner Debert
    Beleuchterhilfen: Falk Hellwig, Jörn Radig
    Szenenbild:  Ingrid Jebram
    Bühne: Marc Hennicke
    Requisite: Marko Kaiser
    Kostüm: Elke von Sivers
    Garderobe: Katarina Schremmer
    Maske: Katja Hamburger
    Catering: BlackFatCat, Mirko Andreas
    Fahrer : Randolf Wangemann, Paul Krauskopf
    Technische Leitung: Philipp Weigold
    Schnittassistenz: Agnetha Lang
    Coloristin: Vera Jeske
    Animation: Konrad Weise, Daniel Zinner
    3-D-Grafik: Martin Ehleben
    Compositing, Titel: Ilka Berghoff
    Sounddesign: Jürgen Funk
    Musik: Andreas Bick, Andreas Koslik
    Mischung: Matthias Ludwig
    Synchronstimme: Oliver Brod
    Redaktionelle Mitarbeit: Susanne Klopfstock
    Producer: Georg Tschurtschenthaler
    Produktionsleitung: Kathrin Isberner, Rainer Baumert (rbb)
    Produktionsassistenz: Nick Pastucha
    Filmgeschäftsführung: Daniela Schöne
    Produzent: Christian Beetz
    Formatidee/Dramaturgie: Christian Beetz
    Redaktion: Dagmar Mielke, Jens Stubenrauch

    Koproduktion

    rbb

    Kooperation

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    Förderer

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    • Die Akte Kleist

      Heinrich-Heine-Haus - Paris
      16. März 2011 um 00:00 Uhr

    • Die Akte Kleist

      Buchmesse Leipzig - Leipzig
      20. März 2011 um 17:00 Uhr

    • Die Akte Kleist

      Buchmesse Leipzig (mit Diskussion) - Leipzig
      20. März 2011 um 17:00 Uhr

    • Die Akte Kleist

      Nikolaikirche / Stadtmuseum - Berlin
      22. März 2011 um 20:00 Uhr

    • Die Akte Kleist

      Kleistforum - Frankfurt/Oder
      24. März 2011 um 00:00 Uhr

    • Die Akte Kleist

      arte
      28. März 2011 um 21:55 Uhr

    • Die Akte Kleist

      arte
      13. April 2011 um 05:00 Uhr

    • Die Akte Kleist

      arte
      17. April 2011 um 05:00 Uhr

    • Die Akte Kleist

      Literaturzentrum Vorpommern - Greifswald
      04. Mai 2011 um 00:00 Uhr

    • Die Akte Kleist

      Goethe Institut - Bratislava, Slowakei
      18. Mai 2011 um 19:00 Uhr

    • Die Akte Kleist

      Ephraim-Palais - Stadtmuseum Berlin
      03. August 2011 um 19:00 Uhr

    • Die Akte Kleist

      Ephraim-Palais - Stadtmuseum Berlin
      10. August 2011 um 19:00 Uhr

    • Die Akte Kleist

      Ephraim-Palais - Stadtmuseum Berlin
      17. August 2011 um 19:00 Uhr

    • Die Akte Kleist

      Ephraim-Palais - Stadtmuseum Berlin
      24. August 2011 um 19:00 Uhr

    • Die Akte Kleist

      Die Märkischen Höfe - Netzeband
      25. August 2011 um 00:00 Uhr

    • Die Akte Kleist

      Ephraim-Palais - Stadtmuseum Berlin
      31. August 2011 um 19:00 Uhr

    • Die Akte Kleist

      Goethe Institut - Tokyo, Japan
      15. September 2011 um 00:00 Uhr

    • Die Akte Kleist

      Goethe Institut, Filmfestival Sehenswert - Budapest, Ungarn
      25. September 2011 um 18:30 Uhr

    • Die Akte Kleist

      Heinrich-von-Kleist-Forum - Hamm
      08. November 2011 um 19:00 Uhr

    • Die Akte Kleist

      Kirche Gulben - Frankfurt (Oder)
      13. November 2011 um 17:00 Uhr

    • Die Akte Kleist

      Maxim Gorki Theater, Kleistfestival - Berlin
      17. November 2011 um 15:15 Uhr

    • Die Akte Kleist

      Filmmuseum - Potsdam
      18. November 2011 um 20:00 Uhr

    • Die Akte Kleist

      ORF2
      20. November 2011 um 09:40 Uhr

    • Die Akte Kleist

      SF
      20. November 2011 um 12:00 Uhr

    • Die Akte Kleist

      RBB
      20. November 2011 um 20:15 Uhr

    • Die Akte Kleist

      Halle 6 - Thun, Schweiz
      21. November 2011 um 20:00 Uhr

    • Die Akte Kleist

      Literatur.Lana - Lana, Italien
      21. November 2011 um 21:00 Uhr

    • Die Akte Kleist

      Goethe Institut - Bratislava, Slowakei
      22. November 2011 um 00:00 Uhr

    • Die Akte Kleist

      Goethe Institut - Oslo, Norwegen
      28. November 2011 um 00:00 Uhr

    • Die Akte Kleist

      University of Alberta, Kleist Symposium - Alberta, Kanada
      03. Dezember 2011 um 00:00 Uhr

    • Die Akte Kleist

      arte
      26. Mai 2014 um 03:00 Uhr

    • Die Akte Kleist

      ORF2
      23. November 2014 um 09:40 Uhr

    • Die Akte Kleist

      ORF3
      23. November 2014 um 12:10 Uhr

    • Die Akte Kleist

      ORF2
      24. November 2014 um 02:55 Uhr

    • Die Akte Kleist

      WDR
      21. Februar 2015 um 00:00 Uhr

    • Die Akte Kleist

      WDR
      21. Februar 2015 um 00:00 Uhr

    • Die Akte Kleist

      SWR
      15. März 2015 um 09:45 Uhr

    • epd medien, 08. April 2011 (Eva-Maria Lenz)

      Aufregend, dass Kleist, einer der meistgespielten deutschen Dramatiker, nie selbst eines seiner Stücke auf der Bühne erlebte. Tragisch, dass sein einziger großer Erfolg zu Lebzeiten, die beliebte erste Boulevardzeitung "Berliner Abendblätter", der preußischen Zensur zum Opfer fiel. Kluge Auswahl und souveränes Arrangement machen hier eine politische und biografische Problemfracht transparent: Ein geglückter Fernsehauftakt zum Kleistjubiläum.

    • FAZ, 26. März 2011 (Jochen Hieber)

      Was sich in den letzten Stunden der beiden Todessüchtigen abgespielt haben könnte, versuchen die Autoren Simone Dobmeier, Hedwig Schmutte und Torsten Striegnitz in Spielszenen nachzustellen. Und dank der höchst diskreten Exaltationen der Schauspieler Alexander Beyer und Meret Becker wirkt gerade die fiktionale Annäherung sehr überzeugend.

    • Süddeutsche Zeitung, 28. März 2011

      Es ist selten und auffällig, dass ein Projekt sich so der Schönheit verschreibt. "Die Akte Kleist" kann es auch, weil die Szenen mit den hervorragenden Schauspielern Becker und Beyer das hergeben. Es ist eine Schönheit der letzten Dinge.

    • Funkkorrespondenz 25. März 2011 (Thomas Irmer)

      „Die Akte Kleist“ ist indessen ein sehr gutes Literatur-Doku-Kunststück, eine Kleist-Erhellung. Und – mit diesem großartigen Anspruch nicht nur der Spielszenen – ist diese Produktion ein willkommener Ausbruch aus dem braven Genre-Betrieb der semifiktionalen Herstellungen....in Spielfilmart gedreht, mit ausdrucksstarken Close-ups und ganz ohne die steife Betulichkeit des Reenactments, an der die heute oft üblichen Spielszenen zur Anreicherung einer Dokumentation leicht als halbkünstlerische Notlösung zu erkennen ist. In diesem Fall wird mit der Ästhetik des anspruchsvollen Spielfilms gearbeitet, die bis zum Schluss immer wieder die großartige, zuweilen lyrisch eingesetzte Grundlage für eine dokumentarische Darstellung bildet.

    • dpa, 26. März 2011 (Leticia Witte)

      Das Regie-Trio Simone Dobmeier, Hedwig Schmutte und Torsten Striegnitz hat aus den Szenen, historischen Aufnahmen, aktuellen Ansichten von Kleists Geburtsstadt Frankfurt (Oder), Comic-Einschüben und Interviews einen sehenswerten Krimi und ein Psychogramm gemacht.

    • Märkische Oderzeitung, 25. März 2011 (Uwe Stiehler)

      Kleists Tod und die Polizeiakten, die es dazu gibt, sind das Fenster, von dem aus der Film zurückschaut auf das Leben dieses Dichters, auf seine Zerrissenheit, sein Gehetztsein, sein Frauenproblem und die Zerwürfnisse mit seiner Familie. Der Film bindet das zu einer spannend erzählten Geschichte zusammen.