DREAM BOAT

Einmal im Jahr sticht das DREAM BOAT in See – eine Kreuzfahrt allein für schwule Männer. Fernab von familiären und politischen Restriktionen begleiten wir fünf Männer aus fünf Ländern auf der Suche nach ihren Träumen. Die Kreuzfahrt verspricht sieben Tage Sonne, Liebe und Freiheit unter südlicher Sonne – doch mit im Gepäck reist bei allen auch die persönliche Vergangenheit.

Weltpremiere bei der Berlinale, Sektion Panorama!

News

  • 01/2017 - DREAM BOAT feiert Weltpremiere auf der Berlinale

    Wir freuen uns überaus, dass unser neuer Kinodokumentarfilm DREAM BOAT von Tristan Ferland Milewski für die Sektion „Panorama – Dokumente“ [...]

    Wir freuen uns überaus, dass unser neuer Kinodokumentarfilm DREAM BOAT von Tristan Ferland Milewski für die Sektion „Panorama - Dokumente“ der 67. Internationalen Filmfestspiele Berlin ausgewählt wurde und dort seine Weltpremiere feiern wird! Die diesjährige Berlinale findet vom 9. bis 19. Februar 2017 statt. Im Programm des Panoramas werden neue Filme renommierter Regisseure, Debütfilme und Neuentdeckungen präsentiert. Einmal im Jahr sticht das DREAM BOAT in See. Es ist Europas einziges Kreuzfahrtschiff für homosexuelle Männer. Mehr als 2.500 Passagiere fiebern monatelang diesem Spektakel entgegen. Fernab von familiären und politischen Restriktionen, entfliehen fünf Männer aus fünf Ländern ihrem Alltag. Sie scheinen ihr Paradies gefunden zu haben, bis ihre persönliche Geschichte sie einholt und die Suche nach Selbstakzeptanz beginnt… In Koproduktion mit ZDF, in Zusammenarbeit mit ARTE, gefördert von FFA, Medienboard Berlin-Brandenburg, DFFF, BKM und MEDIA Development, im Verleih von Real Fiction Filme

    Details zur Produktion
    Zur Pressemitteilung der Berlinale


  • 10/2015 - „Dream Boat“ erhält FFA-Förderzusage

    Ein Kreuzfahrtschiff und 3.000 schwule Männer – das ist der Stoff für den 90-minütigen Dokumentarfilm, der jüngst die Zusage der FFA [...]

    Ein Kreuzfahrtschiff und 3.000 schwule Männer – das ist der Stoff für den 90-minütigen Dokumentarfilm, der jüngst die Zusage der FFA für die Drehbuchförderung erhalten hat. Buch und Regie: Tristan Ferland Milewski. Sieben Tage lang schippert das "Dream Boat" durchs Mittelmeer. Eine Woche Ausnahmezustand. Homosexueller Massentourismus. Das "Dream Boat" wird angetrieben vom Wunsch nach Liebe, Anerkennung, Glück, Freiheit und ewiger Jugend. An Deck präsentiert sich das Leben als das, was es ist: Komödie und Tragödie zugleich.


    Infos zur Filmförderungsanstalt (FFA)



DREAM BOAT

Ein Kreuzfahrtschiff mit 3.000 Männern – ein Universum ohne Heteros und Frauen, ein Spektakel, das normalerweise der Außenwelt verborgen bleibt. Einmal im Jahr sticht das DREAM BOAT in See. Es ist Europas einziges Kreuzfahrtschiff für schwule Männer, auf dem die meisten Passagiere eines gemeinsam haben: den Wunsch, an einem geschützten Ort als der leben und lieben zu können, der man ist.

Dipankar aus Indien entfloh einer arrangierte Ehe und schmeißt sich nun ins Geschehen, um seinen Traummann zu finden. Doch das Korsett des Männlichkeitsideals der schwulen Community wird immer enger für ihn. Ramzi wurde wegen seiner sexuellen Orientierung in seiner Heimat Palästina von der Polizei verfolgt, stand vor dem Nichts und musste in Europa ein neues Leben beginnen. Der Franzose Philippe hat keinen Kontakt mehr zu seiner Familie, seit er im Rollstuhl sitzt. Umso wichtiger sind für ihn seine langjährige Beziehung und die Geborgenheit in der schwulen Ersatzfamilie. Martin aus Wien genießt den Hedonismus und die Männerauswahl aus vollen Zügen und gibt Perspektiven auf einen zeitgemäßen Umgang mit dem Thema HIV– ohne Stigma, Ängste und Opferrolle. Marek aus Polen scheint dank seines trainierten Körpers alles zu haben, um auf dem Männermarkt zu bestehen. Dennoch fühlt er sich einsam in der Menge. Jetzt läuft der Countdown für sieben Tage Jagd nach Freiheit, Liebe und Glück – doch mit im Gepäck reisen bei allen auch ihre persönlichen Geschichten, Zweifel und Unsicherheiten…

Weltpremiere auf der Berlinale

Sektion „Panorama Dokumente“ der 67. Internationalen Filmfestspiele Berlin

Buch & Regie: Tristan Ferland Milewski
Bildgestaltung: Jörg Junge, Jakob Stark
Montage: Markus CM Schmidt
Musikkomposition & -produktion: My Name is Claude
Ton: Johannes Hampel, Antje Volkmann
Zweite Drehregie: Veronika Kaserer
Kameraassistenz: Thomas Funk, Falco Seliger
Zusätzliche Montage: Andreas Zitzmann
Tongestaltung: Karl Gerhardt
Mischung: Jörg Höhne
Farbkorrektur: Claudia Gittel
Aufnahmeleitung: Meike Wenthe, Tanja Steinbrücker
Herstellungsleitung: Kathrin Isberner
Produktionsleitung: Anique Roelfsema
Produktionsassistenz: Meike Wenthe, Judith Fächner
Technische Leitung Postproduktion: Xavier Agudo
Filmgeschäftsführung: Daniela Schöne, Sandra Zentgraf
Creative Producer: Kerstin Meyer-Beetz, Tuan Lam
Junior Creative Producer: Lea-Marie Körner
Produzent: Christian Beetz
Redaktion ZDF/ARTE: Olaf Grunert

Koproduktion

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Kooperation

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Förderer

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  • DREAM BOAT – Weltpremiere Berlinale

    Colosseum - Berlin
    11. Februar 2017 um 14:45 Uhr

  • Dream Boat

    Berlinale - International - Berlin
    12. Februar 2017 um 14:00 Uhr

  • Dream Boat

    Berlinale - CinemaxX 7 - Berlin
    17. Februar 2017 um 12:30 Uhr

  • Dream Boat

    Berlinale - CineStar 7 - Berlin
    18. Februar 2017 um 20:00 Uhr

  • Berlinale 2017

    "Apropos Lebensentwürfe: Die gibt es in Dream Boat von Tristan Ferland Milewski in Fülle, auch wenn sie sich unter der Prämisse einer kurzzeitigen Gesellschafsmanipulation auf einer Kreuzfahrt nur für schwule Männer zu gleichen scheinen. Eine Gesellschaft ganz ohne Heteros, die normalerweise die Welt dominieren, und ganz ohne Frauen: Unter Aussonderung der Mehrheit wird die Minderheit zu einer solchen. Viele der 3000 Teilnehmer kommen aus Ländern, in denen sie nur unter Gefahren sein können, wie sie sind: Hier wird die Existenz im Konzentrat erlebt und stellt für die Teilnehmer nicht nur physisch eine Herausforderung dar."

  • Spiegel Online, Berlinale-Highlights 2017

    "Nichts dem Zufall überlassen wollen hingegen die Männer liebenden Männer in Tristan Ferland Milewskis Dokumentarfilm "Dream Boat" (Panorama): Eine Woche lang fahren sie mit ausschließlich anderen Schwulen auf Kreuzfahrt. Für manche aus der globalen Reisegesellschaft sind die Tage an Bord mit den allabendlichen Partys vergnügliche Ablenkung, für andere, die aus homophoben Ländern wie Indien oder Palästina stammen, sind sie die einzige Zeit, in der sie sorglos ihre Sexualität ausleben können. Gemeinsam feiert man eine Utopie, sieben Tage lang auf See."

  • ZDF Heute Plus, 13.02.2017

    "Skurril, witzig, berührend. [...] Eine Kreuzfahrt als gesellschaftliche Utopie. Ein Film, der das Herz berührt."

  • Der Tagesspiegel, 07.02.2017

    "Die meisten Schwulen, rund 3000, sind in Tristan Ferland Milewski Dokumentation „Dream Boat“ dabei – als Passagiere eines Kreuzfahrtschiffs. Eine Woche lang genießen sie Sonne, Partys und Meer. Für einige, etwa den in Dubai lebenden Inder Dipankar, ist es ein Ort lang ersehnter Freiheit. Doch bald merkt er, dass die schwule Party-Gemeinde ihre eigene einschränkenden Regeln und Ideale hat."

  • Huffington Post, 12.02.2017

    "The true genius of Milewski’s film lies in the way he singlehandedly destroys the differences that we think divide the heterosexual experience from those of the members of the LGBT community. In Dream Boat he shows us once and for all that each of us needs, craves and wants the same thing: Someone to love us, for exactly who we are."

  • Movie Pilot, 11.02.2017

    "In his new feature length documentary, Dream Boat, director Tristan Ferland Milewski breaks down this stereotype through a frank yet surprisingly moving exploration of cruise life, telling unique stories that fly in the face of what one may expect. Of course, sex and alcohol play a role, but that's not the only reason why hordes of men fork out hard-earned money to take gay cruises. Ultimately, love is love. Anyone who wishes to be reminded of this beautiful fact in all its glory need look no further than Milewski's stunning documentary. Climb aboard for a film that openly explores issues of LGBT identity and love through a wonderfully colorful and exultant microcosm of the gay community."

  • Nonfictionfilm, 11.02.2017

    "Among the films in the Panorama Dokumente section is Dream Boat by Tristan Ferland Milewski, which takes viewers aboard a gay cruise with three thousand men from dozens of countries around the world. ​ In his feature film debut director Ferland Milewski succeeds in providing a look behind the scenes of an ostensibly superficial world."

  • Travels Of Adam, 12.02.2017

    "A world full of homosexual men—as appealing as that initially seems—also sounds terrifyingly challenging. A few of the subjects in the film discuss the constant judgement within the gay community and the longtime popular opinion that being gay makes you part of a larger, global LGBT family. While several of the men seem to undergo stressful or depressing moments on board, the atmosphere is largely jovial, upbeat and happy. There’s always a dance party to go to. The film’s original score adds this extra emotional layer on top of the sultry scenes where no one seems to wear more than a speedo. In the end, Dream Boat shows us more than what a gay cruise might be like, but also what it feels like to be gay today—a conflicting mix of emotions and desires, where we’re all just looking to be loved."

  • fluter, 13.02.2017

    "„Dream Boat“ erfindet ein neues Genre: den Hochglanzdokumentarfilm. Die sehr präsente Musik ist wie aus dem “Traumschiff”, die Farbstimmung wie aus einem Urlaubsprospekt, der Titel-Schriftzug wie aus einem Kabarett-Theater und der Himmel wie aus Kalifornien. Abgesehen davon gibt es, wie oft im Kino-Dokumentarfilm, keine Sprecherstimme oder andere Erklärinstanz, alles ergibt sich aus dem Gezeigten."