GAZA

Der Dokumentarfilm GAZA zeichnet ein facettenreiches und positives Bild von Menschen aus unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten und zeigt die immer wieder überraschende Schönheit des Alltags inmitten des kriegs- und krisengeplagten Gazastreifens.


GAZA

Der Gazastreifen ist ein 364 Quadratkilometer großer Küstenstreifen am Mittelmeer zwischen Ägypten und Israel, dicht besiedelt mit ca. 2 Mio Einwohnern. Er ist Teil der palästinensischen Autonomiegebiete und wird seit 2007 von der radikal-islamistischen Hamas kontrolliert. Seit Beginn ihrer Herrschaft verstärkten sich die Raketenangriffe aus dem Gazastreifen auf israelische Orte – und Israel schlug immer härter zurück. Seitdem liefern sich die Hamas und Israel im Gazastreifen immer wieder blutige Gefechte, zuletzt im Jahr 2014. Obwohl es seitdem einen offiziellen Waffenstillstand gibt, kann man dem Frieden nicht vollkommen trauen.

Der Dokumentarfilm GAZA bewegt sich in dieser aufgeladenen Krisenregion und ist allen Problemen zum Trotz kein Kriegsfilm. Vielmehr ist er ein kraftvoller, lebensbejahender Film über Hoffnungen, Träume Pläne und das tägliche Leben im Gazastreifen. Er erzählt in poetischen Bildern die berührenden Geschichten, die ganz normalen Wünsche und Probleme der Menschen, die an diesem Ort der andauernden Konflikte ihren Alltag gestalten. Frei von Klischees und oft gesehenen Nachrichtenbildern zeigt der Film anhand der persönlichen Geschichten außergewöhnlicher Menschen die Kraft und die positive Energie der Bewohner inmitten dieser schwierigen Situation.

So wird GAZA zu einem Film über den Lauf des Lebens, über die Geburt, die Liebe, Schicksalsschläge und den Tod. Was macht es mit Menschen, in einer Region zu leben, die immer wieder von Kämpfen und unendlichem Leid gebeutelt wird?

Autor & Regisseur: Garry Keane
DoP, Co-Regisseur & Co-Autor: Andrew Mc Connell
Montage: Mick Mahon
Produzent: Brendan Byrne
Koproduzenten: Christian Beetz, Garry Keane
Redaktion ZDF/ arte: Martin Pieper

Koproduktion

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Kooperation

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