
Gehirn 2.0
Eine Dokumentation von André Rehse
Macht uns das Internet dumm? 20 Jahre nach der Erfindung des Internets macht sich eine rätselhafte Unsicherheit breit. Viele sprechen von der Fragmentierung der Aufmerksamkeit, der Zerstückelung der Gedanken oder der Überlastung des Gehirns.
Der Film geht dieser These nach, lässt die Kritiker beider Seiten zu Wort kommen, um ein differenziertes Bild der Veränderungen zu zeichnen, denen unsere Gesellschaft im 21. Jahrhundert ausgesetzt ist.
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Eine Dokumentation von André Rehse
Macht uns das Internet dumm? Immer mehr Kritiker sehen in den neuen Medien-Technologien eine Gefahr. Sie stützen sich auf Erkenntnisse von Psychologen und Neurowissenschaftlern.
Knapp 20 Jahre nachdem Tim Berners-Lee das World Wide Web erfunden hat, das eine Medienrevolution auslöste, die die Menschheit seit Erfindung des Buchdrucks nicht mehr erlebt hat, bekommen ausgerechnet die Vorreiter Furcht vor den Online-Technologien. Langsam wird ihnen klar, dass die schöne neue Welt nicht nur unser Leben leichter macht, sondern uns auch einiges abfordert. Plötzlich breitet sich ausgerechnet bei denen Angst aus, die diese Idee 20 Jahre lang vorantrieben. Wie kann das sein?
Es macht sich eine rätselhafte Unsicherheit breit. Viele sprechen von der Fragmentierung der Aufmerksamkeit, der Zerstückelung der Gedanken oder der Überlastung des Gehirns. Allen voran der Journalist Nicholas Carr, der die Skepsis durch seinen Aufsatz „Is Google Making Us Stupid?“ maßgeblich losgetreten hat.
Der Film geht dieser These nach, lässt die Kritiker zu Wort kommen und führt die wichtigsten Belege ins Feld – lässt aber auch die Gegenseite nicht außer Acht und versucht am Ende ein realistisches und differenziertes Bild der Veränderungen zu zeichnen, denen unsere Gesellschaft im 21. Jahrhundert ausgesetzt ist.




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