Herzgold

HERZGOLD ist eine hemmungslose Hommage an die Liebe in all ihren Facetten, episodisch erzählt wie im britischen Kinohit „Tatsächlich… Liebe“ („Love Actually“). Regisseur Jan Tenhaven begibt sich für seine dokumentarische Adaption des modernen Filmklassikers auf die Suche nach den echten Liebesgeschichten unserer Zeit. Fünf berührende Geschichten über die Liebe, die an Weihnachten ihren Höhepunkt finden.


Herzgold

Der Kinodokumentarfilm HERZGOLD verfolgt ein ungewöhnliches Konzept: er orientiert sich in Inhalt und erzählerischer Form an einem Spielfilm! Als Inspirationsquelle dient uns der moderne Filmklassiker TATSÄCHLICH LIEBE (LOVE ACTUALLY), in dem neun miteinander verwobene Episoden rund um das Thema Liebe erzählt werden. Wie die fiktionale Vorlage ist auch HERZGOLD eine Hommage an die Liebe, die – wenn man nur genau hinschaut – in ihren unterschiedlichsten Ausprägungen überall zu finden ist.

HERZGOLD erzählt die Geschichten von wirklichen Menschen, dabei steht jedes Protagonistenpaar für einen Teilaspekt des Themas Liebe. In der Gesamtheit der Geschichten, die geschickt im Schnitt miteinander verwoben werden, wird daraus ein unterhaltsamer und auch immer wieder nachdenklicher Film über die Liebe in all ihren Facetten: voller Herausforderungen und Widersprüchen, aber auch voller Kraft!

Jeder Mitwirkende bringt seine ganz eigene, unterschiedliche Liebesgeschichte, seine ganz eigene Herausforderung in der Liebe mit: Die fröhliche Birgit aus Thüringen hat beispielsweise in Michael ihre große Liebe gefunden. Die geistige Behinderung der beiden löst außerhalb der vertrauten Kreise immer wieder befremdliche Blicke aus, doch Birgit und Michael sind einfach total verknallt ineinander. Und Birgit ist weise genug, ihrem Michael in der Beziehung Halt zu geben, indem sie ihn loslässt.

Justus und Erika hingegen, nun 70 Jahre alt, haben jetzt zum ersten Mal in ihrem Leben, nach frustrierenden Ehen mit anderen Partnern, die große Liebe gefunden. Zum ersten Mal fühlen sie sich ganz und gar angenommen. Doch die Angst vor Alter, Krankheit und dem Trott der Zweisamkeit bleibt. Ihre Lösung: sie wollen in einer polyamoren Lebensgemeinschaft mit anderen Senioren leben, lieben und alt werden. Doch so einfach ist das nicht.

Geklammert werden unsere fünf wirklichen Geschichten über die Liebe von niemand geringeren als den Weihnachtsmann – ja, es gibt ihn wirklich! Es ist der 60-jährige Chen aus Berlin, der seit vielen Jahren leidenschaftlich als Weihnachtsmann jobbt. Er ist für uns eine Art fiktionaler Erzähler, der mit wenigen pointierten Off-Kommentaren die Tonalität und das Thema des Films festlegt und die verschiedenen Handlungsstränge bündelt – mitunter auch nur durch seine bloße Anwesenheit im Bild.

Buch & Regie: Jan Tenhaven
Recherche: Judith Schwyter
Producerin: Kerstin Meyer-Beetz
Junior Producer: Lea-Marie Körner
Produktionsleitung: Anique Roelfsema
Herstellungsleitung: Kathrin Isberner
Produzent: Christian Beetz
Redaktion MDR: Peter Dreckmann, Torsten Amarell, Matthias Göpfert

Koproduktion

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Kooperation

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