Metropolis 29.05.2010

Nachhaltigkeit auf Chinesisch – Expo Shanghai
Ein Beitrag von Mathias Frick

Sasha Waltz – 1002 Träume – Ein Road-Dance-Movie durch die arabische Welt
Ein Beitrag von Ilka Franzmann

„The Ghost Who Walks“ – Supermodel Karen Elson etabliert sich als ernstzunehmende Singer-Songwriterin
Ein Beitrag von Michael Maurer

Nelly Sachs – Comeback der fragilen und widerständigen Dichterin
Ein Beitrag von Gabriele Denecke

Phänomen Expressionismus
Ein Beitrag von Lisa Häfner

Projekte


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    Metropolis 17.09.2011


Metropolis 29.05.2010

Nachhaltigkeit auf Chinesisch – Expo Shanghai
Ein Beitrag von Mathias Frick

Mit der Eröffnung der Weltausstellung 2010 in Shanghai präsentiert sich die Volksrepublik China innerhalb weniger Jahre mit dem zweiten globalen Prestigeprojekt von gigantischen Ausmaßen. Von all den Superlativen, wie größte Weltausstellung, die meisten Besucher und Pavillons haben wir bereits gehört. Doch die Tatsache, dass ausgerechnet „Nachhaltigkeit“ zum übergreifenden Thema der Expo in China gemacht wurde, ist für Metropolis der Anlass, sich auf den Weg zu machen und herauszufinden, was man in China genau darunter versteht.
Wir treffen dabei auf die chinesische Architektin und Städteplanerin Xin Lu sowie den deutschen Projektentwickler Goetz Lehmann, die beide in den letzten drei Jahren für die Berliner Firma Triad an dem Bau des chinesischen Expo Pavillons „Urban Planet“ beteiligt waren. Gemeinsam finden wir heraus, was „Nachhaltigkeit“ eigentlich auf chinesisch bedeutet.

Sasha Waltz – 1002 Träume – Ein Road-Dance-Movie durch die arabische Welt
Ein Beitrag von Ilka Franzmann

Sasha Waltz – Star der deutschen Tanzszene, sucht die Herausforderung. Phantastische, surreale Tanzstücke machten sie berühmt, mit ihren jüngsten Opern feiert sie weltweit Erfolge. Nun betritt die Choreografin Neuland. Auf Einladung des Goethe-Instituts zieht es Sasha Waltz in den Nahen Osten. Noch nie ist sie im arabischen Teil aufgetreten. In dieser Region, die so gebeutelt ist von Krieg, Gewalt, Zerstörung. Damit will sie sich auseinandersetzen. Und bringt einen ihrer Klassiker auf die Bühne, der in seiner Körperlichkeit sehr ungewohnt ist für die arabische Welt. Zweiland – ein unbekümmertes, frisches Tanzstück über Trennung, Teilung und Zusammenwachsen. Ein Experiment für die Choreografin.

„The Ghost Who Walks“ – Supermodel Karen Elson etabliert sich als ernstzunehmende Singer-Songwriterin
Ein Beitrag von Michael Maurer

Es haben schon einige versucht, aber nur wenige haben es tatsächlich auch geschafft: Wenn Top-Models den Wechsel ins Schauspiel-, Kunst- oder Musikfach wagen, werden sie schnell mit dem Vorurteil konfrontiert, dass Schönheit und Kreativität sich zwangsläufig ausschließen müssen. Aber es gibt Ausnahmen: Das deutsche Top-Model Christina Kruse feiert international Erfolge als Fotokünstlerin und Carla Bruni hat es schließlich sogar bis zur First Lady der Grande Nation gebracht. – Eine weitere Ausnahme von der Regel: Karen Elson. Metropolis trifft die Sängerin im Rahmen ihres ersten Deutschlandkonzertes und überzeugt sich selbst davon, was diese Frau tatsächlich ausmacht und was sie kann.

Nelly Sachs – Comeback der fragilen und widerständigen Dichterin
Ein Beitrag von Gabriele Denecke

Niemand hatte sie 1966 auf der Liste für den Literaturnobelpreis. Nelly Sachs. Eine deutsche Jüdin, die 1940, buchstäblich in letzter Sekunde, aus Deutschland fliehen konnte. Das Gefühl, verfolgt zu werden wurde sie nie mehr los. Ihr Trauma wurde ihr Thema.
40 Jahre nach ihrem Tod, nun der Versuch einer Renaissance. Der Suhrkamp Verlag gibt eine vierbändige Werkausgabe heraus und im Jüdischen Museum Berlin läuft noch bis Ende Juni die Ausstellung „Flucht und Verwandlung“. Nelly Sachs, eine Dichterin von der es hieß, sie sei nicht ganz von dieser Welt und die doch Weltliteratur geschrieben hat.

Phänomen Expressionismus
Ein Beitrag von Lisa Häfner

Der Expressionismus gilt als Durchbruch der Moderne in Deutschland. Bekannt ist die künstlerische Strömung vor allem durch die Werke bildender Künstler, doch hatte sie auch eine durchschlagende Wirkung in vielen Gattungen künstlerischen und kulturellen Wirkens. Diese Vielfalt bringt das Mammutprojekt „Phänomen Expressionismus“ in der Rhein Main Region den Besuchern noch bis Januar 2012 mit Werkschauen, Retrospektiven, Ausstellungen, Konzerte, Film- und Bühnenprojekten näher.Metropolis besucht den Veranstaltungsmarathon und spürt dem Wesen des Expressionismus nach.

Moderation: Anja Höfer
Tonmischung: Jörg Höhne
Koordination ARTE G.E.I.E.: Laurent Andres
Redaktion: Christian Beetz, Anahita Nazemi, Sarah Maret
Redaktion ZDF: Martin Pieper

Koproduktion

zdf_logo_dummy Kopie Arte G.E.I.L.E.