#uploading_holocaust (Film)

Authentisch, emotional und eindringlich erzählt die deutsch-israelische Koproduktion, wie jungen Israelis auf der sogenannten „Reise nach Polen“ der Holocaust näher gebracht wird. Sie reisen eine Woche lang an die Orte, an denen ihre Vorfahren ermordet wurden. Viele von ihnen dokumentieren ihre Erlebnisse, intimen Gedanken aber auch die ausgelassenen Momente der Klassenfahrt in YouTube-Videos. Den Regisseuren Sagi Bornstein und Udi Nir gelingt es, einen aufwühlenden Blick auf den Umgang der 4. Generation mit dem Holocaust zu werfen. Sie haben tausende Stunden Material gesichtet und daraus den ersten Dokumentarfilm montiert, der zu 100% aus YouTube-Material besteht.

Zum Webprojekt: www.uploading-holocaust.com

News

  • 03/2017 - #uploading_holocaust beim DocAviv Filmfestival

    Unser Dokumentarfilm aus 100% Youtube-Material ist offiziell für das israelische Filmfestival Doc Aviv ausgewählt! Der Film der israelischen Regisseure Udi [...]

    Unser Dokumentarfilm aus 100% Youtube-Material ist offiziell für das israelische Filmfestival Doc Aviv ausgewählt! Der Film der israelischen Regisseure Udi Nir und Sagi Bornstein wird damit nach der Weltpremiere in Deutschland auch in ihrem Heimatland gezeigt. #uploading_holocaust wirft einen kritischen Blick auf die israelische Erinnerungskultur an den Holocaust im digitalen Zeitalter und nutzt dafür Youtube-Videos von Jugendlichen, die ihre "Klassenfahrt nach Polen" dokumentiert haben. Das 19. DocAviv Filmfestival findet vom 11. bis 20. Mai 2017 in Tel Aviv statt.

    Details zur Produktion
    Zum Festival
    Zum Webprojekt


  • 03/2017 - #uploading_holocaust beim 57. Filmfestival Krakau

    Unsere deutsch-israelische Koproduktion wird seine internationale Premiere beim Filmfestival Krakau feiern! Der Dokumentarfilm von von Udi Nir und Sagi Bornstein [...]

    Unsere deutsch-israelische Koproduktion wird seine internationale Premiere beim Filmfestival Krakau feiern! Der Dokumentarfilm von von Udi Nir und Sagi Bornstein wird in der Sektion für Europäische Filme gezeigt. Das Festival findet vom 28. Mai bis 4. Juni 2017 statt. #uploading_holocaust besteht ausschließlich aus Youtube-Material israelischer Schüler, denen auf ihrer Klassenfahrt nach Polen der Holocaust näher gebracht werden soll. Durch das authentische und emotionale Material wirft der Film einen kritischen Blick auf den Umgang mit dem Holocaust in digitalen Zeitalter.

    Details zur Produktion
    Zum Festival


  • 03/2017 - #uploading_holocaust beim Cleveland International Film Festival

    Das multimediale Webprojekt www.uploading-holocaust.com zur digitalen Erinnerungskultur wurde für die interaktive Ausstellung „Perspectives“ beim Cleveland International Film Festival ausgewählt. Die [...]

    Das multimediale Webprojekt www.uploading-holocaust.com zur digitalen Erinnerungskultur wurde für die interaktive Ausstellung „Perspectives“ beim Cleveland International Film Festival ausgewählt. Die Ausstellung "Perspectives"zeigt immersive interaktive Projekte, die durch Technologie auf neue Arten Geschichten erzählen. Das renommierte Festival findet vom 29. März bis 9. April in Cleveland, Ohio, USA statt.  

    www.uploading-holocaust.com
    Details zur Produktion
    Cleveland International Film Festival


Projekte


  • 00_startscreen

    #uploading_holocaust (Web)


#uploading_holocaust (Film)

Sieben Tage, vier Konzentrationslager, drei Massengräber, zwei Gettos, 14 Gedenk-Zeremonien, 200 Teenager in einem Hotel – jedes Jahr reisen rund 30.000 israelische Schüler mit ihren Geschichtslehrern nach Polen, um die Erinnerung an die Geschichte der Juden in Europa und den Holocaust lebendig zu halten.

Diese besondere Klassenfahrt wird in Israel auch „Journey to Poland” genannt. Was als Suche jedes Einzelnen nach Spuren seiner Familiengeschichte beginnt, wird mehr und mehr zu einer Art gemeinsamer Pilgerfahrt, die es den Teilnehmern ermöglicht, den Verlust und das Leid ihrer Vorfahren nachzuvollziehen.

Videos werden zu einem wichtigen Instrument des Erinnerns: Auf ihrer Reise filmen die Jugendlichen jeden Zeitzeugen, jede Gaskammer und jede Gedenkfeier. Sie produzieren ihre ganz eigene Version der Geschichte, laden sie auf YouTube hoch und teilen sie in den sozialen Netzwerken.

Mehr als 20.000 Clips finden sich bei YouTube unter dem Suchbegriff „Journey to Poland“. In ihren Videos teilen die Schüler sehr private, emotionale Momente und versuchen in ihren unverstellten Aussagen, das Erlebte zu begreifen.

#uploading_holocaust“ ist der erste Dokumentarfilm, der zu 100 % aus YouTube-Material besteht und zeigt, wie sich die Erinnerung an den Holocaust im digitalen Zeitalter verändert.

Fortgeführt wird das crossmediale Projekt unter www.uploading-holocaust.com. Hier stellt ein interaktiver Fragebogen das vermeintliche Desinteresse von deutschen Jugendlichen zum Thema auf den Prüfstand. Durch eine Echtzeitvisualisierung der Antworten erhalten die User ein Stimmungsbild über die Meinungen der anderen Teilnehmer und können untereinander die Frage diskutieren, wie sie an den Holocaust erinnern möchten.

Regie: Udi Nir, Sagi Bornstein
Schnitt: Sagi Bornstein, Gal Goffer
Producer: Georg Tschurtschenthaler, Tanja Schmoller
Musik: Uri Agnon
Übersetzung: CapNsub
Filmgeschäftsführung: Daniela Schöne, Boaz Doitch, Tali Doitch
Produktionsassistenz: Meike Wenthe, Hannah Kappes, Sarah Stinshoff
Postproduction Supervisor: Alex Vukolov, Xavier Agudo
Herstellungsleitung: Kathrin Isberner
Tonschnitt: Nin Hazan
Sounddesign & Mischung: Aviv Aldema
Aufnahme Musik & Mischung: Uri Kalian
Farbkorrektur: Yoav Raz
Redaktion Keshet: Adi Garti-Naar, Noa Karvat-Dicfeld
Redaktion BR: Thomas Sessner, Petra Felber, Fatima Abdollahyan, Christiane Miethge, Andreas Poll
Redaktion ORF: Martin Traxl, Sharon Nuni, Siegfried Steinlechner
Redaktion rbb: Franziska Schulz
Produzent: Christian Beetz, Udi Nir, Sagi Bornstein

Koproduktion

BR logo rbb Keshet_Logo_Transparent_178x99 orf_logo udiVsagi Logo PDF

Kooperation

afb-logo Sarah_erinnern.at logo

Förderer

Medienboard-Logo2017_GBF-webseite Nationalfonds-logo_4c_web_DE Landeszentrale für politische Bildungsarbeit München zukunftsfondslogo NFCT_178x99
  • #uploading_holocaust

    Cinestar 6 - Weltpremiere bei DOK Leipzig
    02. November 2016 um 20:00 Uhr

  • #uploading_holocaust

    Passage Kino - Schulvorstellung bei DOK Leipzig
    03. November 2016 um 10:00 Uhr

  • #uploading_holocaust

    Cinestar 6 - Screening bei DOK Leipzig
    05. November 2016 um 13:30 Uhr

  • #uploading_holocaust

    BR
    08. November 2016 um 22:30 Uhr

  • #uploading_holocaust

    ORF
    13. November 2016 um 23:15 Uhr

  • #uploading_holocaust

    Berlin-Premiere im Babylon Kino -
    28. November 2016 um 19:30 Uhr

  • #uploading_holocaust

    rbb
    24. Januar 2017 um 23:15 Uhr

  • #uploading_holocaust

    ARD alpha
    27. Januar 2017 um 21:00 Uhr

  • #uploading_holocaust

    3Sat
    07. Februar 2017 um 23:10 Uhr

  • #uploading_holocaust (Film)

    NS-Dokumentationszentrum - München
    23. Februar 2017 um 19:00 Uhr

  • #uploading_holocaust (Film)

    NS Dokumentationszentrum - DOK.Fest München
    05. Mai 2017 um 19:00 Uhr

  • #uploading_holocaust (Film)

    DocAviv IFF - Tel Aviv
    11. Mai 2017 – 20. Mai 2017

  • #uploading_holocaust (Film)

    57. Intern. Filmfestival - Krakau
    28. Mai 2017 – 04. Juni 2017

  • #uploading_holocaust (Film)

    Jüdische Woche - Cinémathèque Leipzig
    18. Juni 2017 um 19:30 Uhr

  • POV Magazine – 04.01.17

    "If you only watch one film this year about Holocaust education, make it this one, and catch a glimpse of the challenges of present and future Jewish commemoration through the eyes of the fourth generation of survivors."

  • i24 news – 22.11.16

    "The most important debate the film evokes revolves around the emotional burden put on the young students during the journey, wondering whether the attempt to keep the memory of the Holocaust alive simply goes too far."

  • Spitz Magazin – Nov 2016

    "A powerful punch in the stomach of what Bornstein and Nir call the 'Industrialisation of Holocaust remembrance'".

  • Mediasteak – 26.01.17

    Die Doku zeigt einen Weg, wie Erinnern aussehen könnte – im Zeitalter der Selfies und Hashtags. Der Film greift das Themen von Erinnerungskultur, Holocaust, Digitalisierung und Pubertät auf und beleuchtet, wie sie miteinander agieren. Es gelingt den Filmemachern Sagi Bornstein und Udi Nir einen neuen, sehr intimen Blick auf den Umgang der 4. Generation mit dem Holocaust zu werfen.