#uploading_holocaust (Web)

In Auschwitz tanzen? Auf Gräbern Selfies machen? In Gaskammern filmen? Völlig geschmacklos oder total in Ordnung? #Uploading_Holocaust ist ein multimediales Webprojekt, das herausfinden will, wie Jugendliche heute mit der Erinnerung an den Holocaust umgehen und wie sie sich eine zeitgemäße Erinnerungskultur vorstellen.

Jetzt online: www.uploading-holocaust.com

News

  • 09/2017 - Webprojekt #uploading_holocaust für Japan Prize 2017 nominiert

    Wir freuen uns sehr , dass das multimediale Webprojekt zur Erinnerung an den Holocaust für einer der wichtigsten internationalen Kinder- [...]

    Wir freuen uns sehr , dass das multimediale Webprojekt zur Erinnerung an den Holocaust für einer der wichtigsten internationalen Kinder- und Jugendmedienpreise, den Japan Prize 2017, nominiert ist. Das Projekt, #uploading_holocaust, ist nun unter den letzten 6 Projekten der Kategorie "Creative Frontier Category" nominiert. Die Preisverleihung des Japan Prize 2017 findet am 18. Oktober 2017 in Tokyo statt. Wir bedanken uns bei allen Partnern, Förderern und Teammitgliedern für die gute Zusammenarbeit bei diesem Projekt!

    Alle Nominierten im Überblick
    Details zum Webprojekt
    Details zum zugehörigen Dokumentarfilm


  • 09/2017 - Webprojekt #uploading_holocaust für PRIX EUROPA 2017 nominiert

    Unser multimediales Webprojekt zur Erinnerung an den Holocaust ist für den PRIX EUROPA 2017 nominiert. Von 677 Projekten aus 34 [...]

    Unser multimediales Webprojekt zur Erinnerung an den Holocaust ist für den PRIX EUROPA 2017 nominiert. Von 677 Projekten aus 34 Ländern ist #uploading_holocaust nun unter den letzten 5 Online Projekten aus Deutschland. Die Preisverleihung des PRIX EURPOA 2017 findet am 20. Oktober 2017 in Berlin statt. Wir bedanken uns bei allen Partnern, Förderern und Teammitgliedern für die gute Zusammenarbeit bei diesem Projekt!

    Details zum Preis
    Details zum Webprojekt
    Details zum dazugehörigen Dokumentarfilm


  • 06/2017 - Webprojekt #uploading_holocaust ist „Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen“

    Unser Webprojekt #uploading_holocaust wurde als eins der 100 innovativsten Projekte im Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ 2017 als [...]

    Unser Webprojekt #uploading_holocaust wurde als eins der 100 innovativsten Projekte im Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ 2017 als Preisträger geehrt. Die Jury hat das Projekt unter rund 1.000 eingereichten Bewerbungen ausgewählt.

    Zum Jahresmotto „Offen denken – Damit sich Neues entfalten kann“ zeigt das Projekt, wie durch Experimentierfreude, Neugier und Mut zukunftsweisende Innovationen entstehen können. Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank richten den Innovationswettbewerb seit zwölf Jahren gemeinsam aus.
    Das Projekt zur Gedenkkultur an den Holocaust entstand in Koproduktion mit udiVsagi production, BR und rbb, wurde gefördert durch das Medienboard Berlin-Brandenburg, Nationalfonds Österreich, Zukunftsfonds Österreich und der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildung und entstand in Zusammenarbeit mit der Agentur für Bildung e.V. und erinnern.at.

    Webseite des Wettbewerbs
    Zum Webprojekt


Projekte


  • UH_Artikelbild

    #uploading_holocaust (Film)


#uploading_holocaust (Web)

In Auschwitz tanzen? Auf Gräbern Selfies machen? In Gaskammern filmen? Völlig geschmacklos oder total in Ordnung? #uploading_holocaust ist ein multimediales Webprojekt, das herausfinden will, wie Jugendliche heute mit der Erinnerung an den Holocaust umgehen und wie sie sich eine zeitgemäße Erinnerungskultur vorstellen.

Wie geht Erinnern heute? Dieser Frage nähert sich #uploading_holocaust durch eine Kombination aus Video-Material und interaktivem Fragebogen. Ausgangspunkt für das Webprojekt sind original YouTube-Videos von jüdischen Schülern aus Israel, die jedes Jahr die so genannte „Reise nach Polen“ machen: Eine einwöchige Klassenfahrt auf den Spuren ihrer Vorfahren, die in Polen durch das Nazi-Regime ums Leben kamen. Die Eindrücke dieser Fahrt halten die Jugendlichen in YouTube-Videos fest, die einen authentischen und bewegenden Einblick in ihren Umgang mit der Vergangenheit gewähren.

Im Webprojekt konfrontieren wir deutschsprachige Jugendliche mit den YouTube-Videos der israelischen Schüler und nehmen sie als Anlass, die eigene Haltung im Bezug auf den Holocaust zu reflektieren. Wie relevant ist das Thema für die 4. Generation überhaupt noch? Welchen Tabus und Erwartungen stehen die Jugendlichen heute gegenüber? Inwiefern können deutschsprachige Jugendliche die Emotionen der israelischen Jugendlichen nachvollziehen? Welche Berührungsängste gibt es zwischen den Nachfahren der Opfer- und Tätergesellschaften heute noch?

Die User beantworten Fragen zu verschiedenen Themenblöcken und erhalten nach Eingabe ihrer Antwort eine Echtzeitvisualisierung, die ihre Meinung in Relation zu den anderen Usern stellt. Registriert sich eine gesamte Schulklasse für das Projekt, kann das Stimmungsbild der Klasse individuell betrachtet werden. Die Gesamtergebnisse aller User veröffentlichen wir Ende Januar 2017, zum Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus.

Ziel von #uploading_holocaust ist es, das vermeintliche Desinteresse von Jugendlichen zum Thema auf den Prüfstand zu stellen und Diskussionen zum Umgang mit dem Holocaust in Gang zu setzen – nicht nur im Unterricht, in der Familie und in sozialen Medien, sondern auch über Ländergrenzen hinweg.

#uploading_holocaust ist Teil eines crossmedialen Projekts: Der zugehörige Dokumentarfilm #uploading_holocaust von Udi Nir und Sagi Bronstein feierte am 2. November 2016 bei DOK Leipzig seine Weltpremiere. Der Film besteht ausschließlich aus Video-Material, das unter dem Stichwort „Reise nach Polen“ bei YouTube veröffentlicht wurde.

Jetzt online: www.uploading-holocaust.com

KONZEPT: Georg Tschurtschenthaler
AUTORIN: Hannah Kappes
GRAFIKDESIGN & PROGRAMMIERUNG: Jens-Uwe Grau
VIDEO POSTPRODUKTION: Xavier Agudo
MEDIENPÄDAGOGISCHE UND FACHLICHE BERATUNG: Agentur für Bildung e.V. (Birgit Marzinka, Nadja Grintzewitsch), Erinnern.at (Dr. Werner Dreier), Bayerische Landeszentrale für politische Bildung (Dr. Robert Sigel)
ÜBERSETZUNG: Johannes Sabinski
PRODUKTIONSASSISTENZ: Sarah Stinshoff, Gloria Glöggler, Florian Barth
PRODUCER & PRODUKTIONSLEITUNG: Tanja Schmoller
HERSTELLUNGSLEITUNG: Kathrin Isberner
KOPRODUZENT: udiVsagi production (Udi Nir, Sagi Bornstein)
PRODUZENT: Christian Beetz
REDAKTION BR: Thomas Sessner, Petra Felber, Christiane Miethge, Fatima Abdollahyan, Andreas Poll
REDAKTION rbb: Franziska Schulz
REDAKTION ORF: Martin Traxl, Sharon Nuni, Siegfried Steinlechner
VIDEOMATERIAL: aus dem Dokumentarfilm „#uploading_holocaust“, © udiVsagi, gebrueder beetz filmproduktion, BR, ORF, rbb 2016

Koproduktion

rbb Keshet_Logo_Transparent_178x99 udiVsagi Logo PDF

Kooperation

orf_logo afb-logo Sarah_erinnern.at logo

Förderer

Medienboard-Logo2017_GBF-webseite Nationalfonds-logo_4c_web_DE Landeszentrale für politische Bildungsarbeit München zukunftsfondslogo NFCT_178x99
  • #uploading_holocaust

    Launch des Webprojekts -
    02. November 2016 um 10:00 Uhr

  • #uploading_holocaust – Launch-Event Webprojekt

    Zeitgeschichtliches Forum - Leipzig
    03. November 2016 um 16:00 Uhr

  • #uploading_holocaust (Film)

    NS-Dokumentationszentrum - München
    23. Februar 2017 um 19:00 Uhr

  • uploading_holocaust (Web)

    Cleveland International Film Festival - USA
    29. März 2017 – 09. April 2017

  • #uploading_holocaust (Web) – Schulpräsentation

    DOK.fest - München
    09. Mai 2017 um 10:00 Uhr

  • jetzt.de, 08.11.2016

    "Auch wenn es keine Zeitzeugen mehr gibt (...) ist das Projekt eine vielversprechende Möglichkeit des Gedenkens, die es früher nicht gegeben hat. So schnell werden wir nicht damit aufhören, uns mit dem Holocaust zu beschäftigen."

  • Jüdische Allgemeine, 09.03.2017

    "Charlotte Knobloch, ehemalige Präsidentin des Zentralrat der Juden, sieht in dem Projekt speziell für jüngere Generationen mehr als nur einen zeitgemäßen Umgang mit der Erinnerungskultur. 'Das Internet bestimmt bereits jetzt unser ganzes Leben. Daran muss sich auch die Art und Weise, wie mit der Erinnerung umgegangen wird, orientieren.'"

  • bento, 19.01.2017

    "Schluss mit Yolocaust! Ich kann keine Dachau-Selfies mehr sehen (...). Projekte wie #uploading_holocaust zeigen, dass sich Fotos aus Konzentrationslagern und die bewusste Auseinandersetzung mit dem Holocaust nicht widersprechen müssen."

  • VICE, 08.11.2016

    "Dürfen wir Selfies im KZ machen? Eine junge Israelin sagt Ja. Warum, zeigt ein Projekt aus YouTube-Material junger Israelis."

  • ZE.TT, 18.11.2016

    "Mit Selfie-Stick im KZ – ist das geschmacklos? – Wie relevant ist das Thema Holocaust für die 4. Generation?"

  • MDR, 17.11.2016

    "Seit Ende Oktober ist ein umfangreiches crossmediales Angebot zum Projekt #uploading_holocaust online. Das Webprojekt spricht junge Leute direkt an und fragt: "Wie geht Erinnern heute?". Und es will deutsche und israelische Jugendliche online vernetzen."

  • ZUKUNFT, Informationsblatt des Zentralrats der Juden, 03/2017

    "Es leben nicht mehr sehr viele Zeitzeugen, die noch aus eigener Erinnerung von der Shoah berichten können. Wie das Gedenken lebendig erhalten? Das multimediale Projekt #uploading_holocaust versucht, auf neue Weise, Jugendlichen in Deutschland und Österreich das Thema nahezubringen."