Zaatari – Leben im Nirgendwo

Der Dokumentarfilm ZAATARI wirft einen exklusiven Blick hinter die Kulissen der komplexesten Flüchtlingsoperation der Vereinten Nationen und beleuchtet die berührenden Geschichten der syrischen Flüchtlinge im Camp, aber auch die immense organisatorische und logistische Herausforderung der Hilfsorganisationen vor Ort.


Zaatari – Leben im Nirgendwo

Inmitten der jordanischen Wüste steht das zweitgrößte Flüchtlingslager der Welt. ZAATARI ist eine gigantische, provisorisch angelegte Containerstadt, bewohnt von 80.000 Syrern, die alles verloren haben. Innerhalb von nur drei Jahren entwickelte sich ZAATARI aus einem staubigen Wüstenlandstrich und unter einem Durchlauf von bisher 500.000 schutzsuchenden syrischen Flüchtlingen zur derzeit viertgrößten Stadt in Jordanien. Der Dokumentarfilm ZAATARI wirft, dank eines beispiellosen Zugangs zur leitenden Hilfsorganisation UNOPS, einen exklusiven Blick hinter die Kulissen der komplexesten Flüchtlingsoperation der Vereinten Nationen. Aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet der Film einerseits die immensen organisatorischen und logistischen Herausforderungen der Hilfsorganisationen vor Ort und schaut andererseits auf die berührenden Geschichten der syrischen Flüchtlinge im Camp, die angesichts schwerster familiärer und materieller Verluste über sich hinauswachsen und außergewöhnliche Wege entwickeln, um für sich und ihre Familien ein neues Leben aus dem Nichts aufzubauen.

Buch & Regie: Paschoal Samora
Kamera: Thomas Keller
Ton: Miqueas Motta
Regieassistenz: Timea Fauszt
Übersetzung: Nader Salman, Hisham Saleh
Produktionsleitung: Kenya Zanatta, Anique Roelfsema
Herstellungsleitung: Kathrin Isberner
Producer: Ana Claudia Streva
Junior Producer: Lea-Marie Körner
Technische Leitung: Xavier Agudo
Produzent: Fernando de Souza Dias (Grifa Filmes)
Koproduzent: Christian Beetz (gebrueder beetz filmproduktion), ZDF

Koproduktion

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